Gerätehaus: Renovierung in Eigenleistung

NACHRODT-WIBLINGWERDE - Die Vorbereitungen für das 125-jährige Jubiläum des Löschzuges Nachrodt der Freiwilligen Feuerwehr laufen auf Hochtouren. Dazu gehört die Innengestaltung des neuen Anbaues an das Feuerwehrgerätehaus Holensiepen uned auch die Renovierung der schon vorhandenen Räumlichkeiten.

Eng war es bisher in der „alten“ Halle. Dort wurden der Einsatzleitwagen, ein Löschfahrzeug und ein Gerätewagen untergebracht. Für die Spinde der Feuerwehrleute war kaum Platz, denn den wenigen Raum teilten sie sich mit den Einsatzfahrzeugen. Doch die Spinde konnten nun in den Anbau ausgelagert werden, so dass der Wehr jetzt genügend Platz zur Verfügung steht. Und auch die Farbgebung der Spinde kann sich sehen lassen. Während zuvor ein unscheinbares Grau zu sehen war, erstrahlen sie nun in „feuerwehrrot“.

Weil der Ausbau des Feuerwehrgerätehauses der klammen Gemeinde sehr teuer kommt, richtete die Gemeinde eine Anfrage an den Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr, ob seitens des Fördervereins die Möglichkeit und die Bereitschaft bestünde, einen Teil der Arbeiten in Eigenleistung zu erbringen.

Die Fördervereinsmitglieder ließen sich nicht lange bitten. Seit rund zehn Tagen sind nun etliche im Einsatz. Die Organisation erfolgte durch Jan Schneider und Andreas Murza. Sie sorgten dafür, dass die Räumlichkeiten einen neuen Anstrich bekamen. „Wir können auf etwa 20 freiwillige Helfer zurückgreifen“, hieß es.

Im Schnitt sind pro Arbeitstag etwa fünf von ihnen hier.“ Und die verbrauchten mittlerweile sieben Eimer voller Farbe. Weitere sieben werden folgen. Neben den Wänden und der Decke erhalten nämlich auch die Türen einen neuen Anstrich. Viel Zeit haben sich die Mitglieder des Fördervereines nicht mehr gegeben. Denn sie wollen ihre Arbeiten zur Jubiläumsfeier am 30. April fertig gestellt haben. „Es sieht gut aus“, so Schneider. „Wir werden es wohl schaffen“.

Während der Umbauphase wurden die Spinde der Blauröcke in deren Aufenthaltsraum untergebracht. Auch dieser Raum wird nun auf Vordermann gebracht. Die ersten Arbeiten wurden bereits durch Ehefrauen der Einsatzkräfte erledigt. „Renovieren werden wir den Aufenthaltsraum allerdings erst später“, erklärte Pressesprecher Jens Klatt. „Alles andere hat jetzt erst einmal Priorität.“ Wenn die Mitglieder des Fördervereines der Freiwilligen Feuerwehr ihre Arbeit tatsächlich bis zur Jubiläumsfeier beenden können – und danach sieht es derzeit aus - wird das Feuerwehrgerätehaus am Holensiepen in „neuem Glanz“ erstrahlen. Das sollte auch so sein. Denn immerhin soll neben der Präsentation der neuen Räumlichkeiten dort auch eine Fahrzeugschau stattfinden.

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