Genossenschaft für das Gartenhallenbad

NACHRODT-WIBLINGWERDE - Die Verwaltung möge, so steht es im Haushaltssicherungskonzept, die Gründung einer Genossenschaft „Hallenbad“ wieder aufgreifen.

Und man wird aktiv: „Der Förderverein sei ursprünglich ein Zwischenschritt gewesen. Eine Genossenschaft sollte das Gartenhallenbad betreiben, erläuterte Jürgen Röll, Fachbereichsleiter Planen und Bauen, auf Anfrage. Wie Jürgen Röll weiter erklärte, müsse man jetzt eben „jemanden finden, der die Genossenschaft gründet und dann auch noch das Bad betreibt“. Und das sei aber nicht so ganz einfach, bemerkte der Fachbereichsleiter. Auf jeden Fall wolle er mit den Verantwortlichen des Gartenhallenbad-Fördervereins jetzt erst einmal Gespräche in der Hinsicht führen werden, sagte Röll

Zum Hintergrund: Bäder sind für Gemeinden im Allgemeinen Zuschussbetriebe. Um die Gemeindekasse zu entlasten, wurde mit der Bädergesellschaft Iserlohn ein Betriebsführungsvertrag geschlossen, um unter dem Strich weniger für das Bad auszugeben. Die Gründung des inzwischen sehr erfolgreichen Fördervereins wurde initiiert, um das Bad attraktiver zu gestalten und mehr Gäste anzulocken. Mit der Genossenschaftslösung, bei der jedes Mitglied eben mit einer Kapital-Einlage dabei ist, könnte man die Gemeindekasse noch weiter oder gar vollständig entlasten. Inwieweit der Vertrag mit der Bädergesellschaft durch die Gründung einer Badgenossenschaft berührt wird, vermochte Röll nicht zu sagen.

Einen funktionierenden Genossenschafts-Betrieb gibt es: Das Hallenbad Nörten-Hardenberg wird immer gern als positives Beispiel genannt. - vdB

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