Gute Bedingungen für Vereine

Die Handwerker geben sich die Klinke in die Hand – viel zu tun ist dieser Tage im Wiblingwerder Kornspeicher neben der Grundschule.

 Nachdem letzte Woche die Tischlerei Dalüge aus Altena fünf neue Holzfenster eingebaut hatte, übernahm nun Horst Kufahl die Verputz- und Anstricharbeiten im Innenbereich. Schließlich soll das neue Büro der Vereine von Grund auf frisch eingerichtet werden. Der Maler- und Lackierermeister, selbst Mitglied im Heimat- und Verkehrsverein, stellte kleineren Sanierungsbedarf fest: Am Schornstein braucht es eine Armierung zur Rissüberbrückung, neben den Fenstern blättert hier und da der Putz, und die Farbe soll den Anforderungen eines gern genutzten Büros standhalten, gleichzeitig aber auch das alte Gepräge des Kornspeichers von 1597 mittragen. Kufahl rechnet mit der baldigen Fertigstellung seiner Arbeiten, sodass als nächstes der Holzboden abgeschliffen und neu versiegelt werden kann. Möbel und Computer samt Verwaltungsprogramm folgen. Hintergrund dieser Renovierungs- und Umbaumaßnahmen ist, wie berichtet, das Leader-Projekt „Koordinationsplattform Nachrodt-Wiblingwerde“: Der Heimat- und Verkehrsverein, der Bürgerbusverein sowie der Turnverein Wiblingwerde hatten schon 2017 die Einrichtung einer neuen Vereinszentrale verabredet. Dass hier neben der Beantragung von Fördergeldern aus dem europäischen Programm viel Handwerkliches beizusteuern ist, war allen Beteiligten der sogenannten „Wiblingwerder Runde“ klar. Ziel des Projekts ist es, die Vereinsstrukturen zu bündeln und auch räumlich zusammenzuführen. Der Heimatverein begrüßt, dass es nun zügig vorangeht und die Fördergelder zielgenau genutzt werden.

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