Bewährtes Team soll GSV durch schwere Zeiten führen

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Weitgehend unverändert blieb der Vorstand des Gemeindesportverbandes. Neu kam nur Jörg Grote (Mitte hinten) hinzu, der das Amt des 2. Vorsitzenden übernahm, während Uwe Perlowsky (hinten rechts) 1. Vorsitzender blieb.

NACHRODT-WIBLINGWERDE ▪ Der Gemeindesportverband (GSV) kann nun doch noch weiter auf ein eingespieltes Vorstandsteam bauen. Eigentlich hatte der Vorsitzende, Uwe Perlowsky, angekündigt, nicht für eine weitere Amtszeit zur Verfügung zu stehen. „In der aktuell schwierigen Situation sind wir aber bereit, noch zwei Jahre dran zu hängen“, erklärte er vor seiner Wiederwahl während der Jahreshauptversammlung am Dienstagabend.

Auch Geschäftsführerin Ingrid Ladwein, Kassenwart Jürgen Ruyter und Sportabzeichenwart Jörg Tybussek wurden wieder gewählt. Neue Gesichter gibt es aber auch. Der bisherige Vorstand bemängelte, dass nur wenige Vereine im Vorstand des GSV vertreten seien. „Wir würden uns wünschen, dass nicht überwiegend Mitglieder des TuS Nachrodt im Vorstand zu sehen sind und auch andere Vereine aus der Gemeinde sich engagieren“, erklärte Versammlungsleiter Heinz Even. „Das käme dem GSV und damit auch den Vereinen zugute“. Daraufhin fand sich mit Jörg Grote (TV Wiblingwerde) auch ein neuer 2. Vorsitzender. Grote übernimmt das Amt von Jörg Tybussek, der es zuvor parallel mit dem des Sportabzeichenwartes innegehabt hatte. Mit Axel Koch (TuS Nachrodt) wurde darüber hinaus ein neuer Sportwart gefunden.

Perlowsky schaute auf ein erfreuliches Jahr 2012 zurück. „Das erste Halbjahr war von den schönen Dingen geprägt“, berichtete er. „Die Sportlerehrung im Februar ist bereits zu einer Traditionsveranstaltung geworden. Sie ist eine tolle Sache für den GSV und die Sportler gleichermaßen.“ Darüber hinaus erinnerte Perlowsky an die gelungene 100-Jahr-Feier des TV Wiblingwerde: „Das war eine tolle Veranstaltung und in meinen Augen ein großer Ansporn für das Ehrenamt.“

Im zweiten Halbjahr kamen dann aber auch unliebsame Themen auf. Die Gemeindeverwaltung eröffnete die Diskussion um Nutzungsgebühren für Sportstätten. „Wir sind innerhalb der Vereine zu einem Kompromiss gekommen und werden der Gemeinde unseren Standpunkt darlegen“, erklärte Perlowsky. Nähere Angaben zu den Inhalten machte er GSV-Vorstand am Dienstag aber nicht.

Für die Zukunft sieht Perlowsky grundlegende Probleme auf die Sportvereine und den GSV zukommen. Nicht nur die schwierige Situation des Ehrenamtes und das Fehlen von freiwilligen Helfern in den Gremien der Vereine und Verbände, auch der Sparkurs der Gemeinde werden die Arbeit nach seiner Auffassung beeinflussen. Als Beispiel nannte Perlowsky die noch ungeklärte Situation des Gartenhallenbades. „Was damit passiert, wird wohl auch das weitere Schaffen des GSV beeinflussen“, vermutete der Vorsitzende. ▪ Julian Remmert

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