Gartenhallenbad: Hoffnung auf Förderprogramm

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Das Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat hat das Förderprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ freigegeben. Die Gemeinde bewirbt sich mit dem Gartenhallenbad.

Nachrodt-Wiblingwerde -  Versuch macht klug. So heißt das Motto bei einem Förderantrag, den die Gemeinde mit einer Dringlichkeitsentscheidung auf den Weg gebracht hat. Und natürlich waren alle Ratsmitglieder dafür, dass das Gartenhallenbad ins Rennen geschickt wird.

Das Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat hat das Förderprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ freigegeben. Kommunen, die sich in einer Haushaltsnotlage befinden, werden mit 90 Prozent der Sanierungskosten bezuschusst.

Die Verwaltung der Gemeinde hat am 31. August eine Projektskizze mit einer Sanierungssumme von insgesamt 1.289.350,00 Euro für das Projekt Gartenhallenbad eingereicht. Ein Ratsbeschluss war für die Vollständigkeit der Unterlagen zwingend erforderlich. Den gibt es nun.

„Ob wir eine Chance haben, zum Zuge zu kommen, wissen wir natürlich nicht. Da es ein Bundesprogramm ist, werden vielleicht drei bis vier Förderungen nach Nordrhein Westfalen gehen und ein bis zwei in den Regierungsbezirk Arnsberg“, erklärte Bürgermeisterin Birgit Tupat während der Sitzung des Rates in der Gaststätte „Zur schönen Aussicht“.

Die hohe Summe von insgesamt 1.289.350,00 Euro ist übrigens für ein Rundum-Sanierungs-Schlag gedacht. Tatsächlich gibt es einiges zu tun. Angefangen bei der Fassade, die vor sich hin bröckelt. Bei der Gebäude-Matrix, die aufgrund der Untersuchungen aller gemeindeeigener Immobilien erstellt wurde, sind 200000 Euro als Investition für die Fassade für 2020 vorgesehen – wenn die Politiker von SPD, CDU und UWG so beschließen. Zudem stellt sich die Verwaltung als „Marschrichtung“ bereits für 2019 einen Zuschuss in Höhe von 50000 Euro für die Erneuerung der abgehängten Decke vor. Besagte Decke möchte der Trägerverein, der das Gartenhallenbad seit fünf Jahren erfolgreich führt, im kommenden Jahr „in Angriff nehmen“. Wenn das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen“ greifen würde, wäre man alle Sorgen los.

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