NaWi wird bunter: Gemeinde mit neuem digitalem Gesicht

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NaWi wird bunter: Das Startbild der neuen Gemeinde-Homepage.

Bunter, übersichtlicher, informativer: So soll die neue Homepage der Gemeinde Nachrodt werden. Sie gibt's bald auch fürs Smartphone.

Nachrodt-Wiblingwerde – Schönheit allein reicht selten. Ist aber von Vorteil: Mit einem schmucken Design kommt die neue Homepage der Gemeinde daher, mit wesentlich mehr Inhalt als bisher, informativ und mit jeder Menge Werbung für die Vorzüge der kleinsten Gemeinde des Märkischen Kreises. 

Wie benutzerfreundlich sie sein wird, können alle Interessenten ab Ende Oktober/November testen, wenn die neue Homepage an den Start geht. Dann ist sie sogar barrierefrei. Was merkwürdig klingt, ist sogar Pflicht. 

Neue Homepage für Nachrodt: Erster Entwurf landet im Papierkorb

„Ich hoffe, dass die Homepage den Bürgern gefällt“, sagt Alexandra Meckel, die sich seit Monaten mit der Umsetzung der neuen Internet-Präsentation im Amtshaus beschäftigt. 

Alexandra Meckel gestaltet die neue Homepage für die Gemeinde.

Der erste Entwurf landete schnell im Papierkorb. Zu altbacken. „Die Leute wollen scrollen, wollen entdecken, sind das von Facebook oder Instagram gewöhnt“, schmunzelt Alexandra Meckel, die dann einige Tipps des Experten Martin Schmitz umsetzte. 

Auch bei anderen Städten und Gemeinden hat sie geschaut, hat „durchaus Ideen mitgenommen“. Umgesetzt werden ihre Vorstellungen von der Webdesignerin Stefanie Klippel von der Sofware-Entwickler-Firma Netcom aus Osnabrück. 

Neue Homepage für Nachrodt: Bunte Schrift als Hingucker

Ein erster Hingucker ist die Schrift: Die jeweils ersten beiden Buchstaben von Nachrodt-Wiblingwerde sind hervorgehoben – auch, weil viele Bürger immer wieder von „NaWi“ sprechen – die Abkürzung also üblich ist. Das Farbkonzept ist zwar durchaus bunt, aber nicht schrill. 

Das Menü hat fünf statt bisher drei Punkte. Die Unterpunkte sind erheblich umfangreicher besetzt und bebildert. „Allen wird man es trotzdem nicht recht machen können“, weiß Alexandra Meckel, die sich auch über die neue Bildergalerie freut. 

Neue Homepage für Nachrodt: Drohnenflug problematisch

Zudem gibt es einen Punkt „Erleben Sie Nachrodt-Wiblingwerde“. Dort werden dann unter anderem das Gartenhallenbad, die Brenscheider Mühle, die Heimatstube oder auch der Waldlehrpfad vorgestellt. 

Ein Videodreh mit einer Drohne ist zwar im Gespräch, „aber es ist extrem eingeschränkt, wo man fliegen und filmen darf. Ich darf auch nicht einfach über die Lenne fliegen“, erzählt Alexandra Meckel. Neu auf der Homepage ist dann auch ein Branchenverzeichnis. 

Sieben Jahre alt ist die aktuelle Internet-Präsentation der Gemeinde. Sie ist unaufgeregt. Minimalistisch gestaltet, bietet sie kaum Anreize, sich irgendwo hin- oder durchzuklicken. Und manche Sachen findet man nicht besonders gut. 

Neue Homepage für Nachrodt: Einfache Sprache ist Pflicht

Das soll sich jetzt ändern: „Wir wollen aber nicht nur sehr gut informieren, wir wollen auch Werbung für Nachrodt-Wiblingwerde machen“, sagt Alexandra Meckel, die mit Bürgermeisterin Birgit Tupat und Kämmerin Gabriele Balzukat ihre Vorschläge bespricht. 

Interessant ist in diesem Zusammenhang das Thema „Barrierefreiheit“, das mit einer Verordnung ab dem 23. September umgesetzt werden muss. Menschen mit Handicaps sollen sich ebenfalls auf der Homepage zurechtfinden können. „Man muss die Seite auch in einfacher Sprache gestalten“, erklärt Alexandra Meckel und ergänzt: „Es gibt sogar Büros, die Texte in einfache Sprache übersetzen.“ 

Neue Homepage für Nachrodt: Alle News für Smartphone und Tablet

Die technische Umsetzung übernimmt die Netcom. Und „wir bekommen ein responsives Design“, sagt Alexandra Meckel und erklärt: „Es wird angepasst an Smartphones und Tablets.“ 

Zudem gibt es eine weitere Neuigkeit – nämlich eine eigene App der Gemeinde. In der kommenden Woche soll sie bei den App-Stores (Apple und Google) eingereicht werden. „Die brauchen aber ein paar Tage zur Prüfung.“ 

Interessant für viele dürfte auch der „Mängel-Melder“ sein. „Der wird von Geo-Tagging unterstützt. Wenn ich eine kaputte Laterne sehe, kann ich ein Foto machen und dies mit entsprechender Position schicken“, so Alexandra Meckel. 

Die App ist kostenlos. „Wir haben uns viele Gedanken gemacht, ich wünsche mir, dass sie viele Bürger herunterladen“, so Alexandra Meckel, die, wie sie sagt „unheimlich viel Zeit und Herzblut“ in ihre Arbeit gesteckt hat.

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