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Gemeinde im MK bleibt Erholungsort: Bezirksregierung verleiht erneut Prädikat

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Von: Susanne Fischer-Bolz

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Wiblingwerde bleibt ein staatlich anerkannter Erholungsort.
Wiblingwerde bleibt ein staatlich anerkannter Erholungsort. © Privat

Wiblingwerde bleibt ein anerkannter Erholungsort. Für weitere zehn Jahre. Friedrich-Karl Hellmann vom Dezernat 24 schaute sich persönlich im Höhendorf um, denn die Anerkennung der Orte und die Überprüfung gehört zu den Aufgaben der Bezirksregierung Arnsberg.

Nachrodt-Wiblingwerde – Am 22. August 1984 wurde das Prädikat „Erholungsort“ erstmals für Wiblingwerde verliehen. Seither wird etwa alle zehn Jahre geschaut, ob die Anerkennungsvoraussetzungen noch gegeben sind. Sie sind es, wie jetzt feststeht.

„Ein Erholungsort hat natürlich einen besonderen Charakter. Man erwartet Natur, Ruhe, Vogelgezwitscher und die Möglichkeit, Stress zu vermeiden. Für die Gastronomie oder das Hotelgewerbe ist das Prädikat eine tolle Werbung. Es ist etwas ganz anderes, als ob der Standort direkt an der A1 ist“, meint Ordnungsamtsleiter Sebastian Putz, der Friedrich-Karl Hellmann durch Wiblingwerde begleitete. Der konnte die Checkliste für Erholungsorte gut „abarbeiten“, dazu zählt zum Beispiel eine „erholungsgerechte Infrastruktur, wie ein ausgeschildertes Wander- und Radwegenetz, beruhigte Verkehrszonen, ausreichende Ausschilderung touristischer Einrichtungen und Sehenswürdigkeiten.“

Wiblingwerde bleibt Erholungsort: Gemeinde erhält erneut Prädikat

Insbesondere das Sauerland, aber auch Siegerland-Wittgenstein, sind mit ihrer eindrucksvollen Naturlandschaft als Ausflugs- und Urlaubsregion ein Begriff. Der Gesundheitstourismus spielt dabei zunehmend eine wichtige Rolle. Seit 2009 gehört Südwestfalen offiziell zu den „Gesundheitsregionen“ im Land Nordrhein-Westfalen.

Derzeit gibt es in Südwestfalen 40 Orte, die über ein offizielles Prädikat verfügen. Apropos Prädikat: Es gibt die Idee, den Erholungsort Wiblingwerde wenn möglich zu erweitern. Denn die umliegenden Dörfer wie Veserde und Brenscheid würden ebenfalls die Kriterien erfüllen. Allerdings: „So etwas macht man nicht im Vorbeigehen. Es ist ein großer Aufwand, etwas zu entwickeln, und ganz anders, als etwas zu behalten, was man hat“, so Sebastian Putz.

Neuigkeiten gibt es auch zur Baustelle auf der B 236 in Nachrodt. 

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