Geld zählen wie von Geisterhand

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Aufmerksam hören die Jungen und Mädchen zu, wie ihnen Sparkassenmitarbeiterin Kathleen Lehwald die Vorgänge im Kassenbereich erklärt. Hier ist es gerade der Umgang mit einer Barauszahlung. ▪

NACHRODT-WIBLINGWERDE ▪ Manch ein „Oh“ und „Ah“ war am Freitagmittag in der Sparkasse zu hören. Dort waren die künftigen Schulanfänger des Kindergartens an der Bachstraße zu Gast, um zum Abschluss einer Projektwoche einmal hinter die Kulissen einer Bank zu blicken. Die ganze Woche hindurch hatten sich die Mädchen und Jungen mit dem Thema Geld beschäftigt.

Dazu gehörte eine altersgerechte Auseinandersetzung mit der Herkunft und Geschichte von Geldscheinen und Münzen, wie wir sie heute kennen, aber auch mit den Vorläufern. „Wir haben über Tauschhandel und Bezahlung mit Naturalien gesprochen“, berichtet Erzieherin Martina Schmidt über die Vorgeschichte. schließlich ging es an der Bachstraße auch um die Erfindung der Münzen. Die Junioren brachten zudem Geld aus anderen Ländern sowie frühere europäische Währungen mit in den Kindergarten. Es gab also auch ein Wiedersehen mit Kronen, Gulden oder Lire. Wobei das Wort „Wiedersehen“ es für die Mädchen und Jungen nicht trifft. „Die Kinder sind ja nur mit dem Euro aufgewachsen und wissen nicht, dass es in unseren europäischen Nachbarländern frühere andere Währungen gab“, so Martina Schmidt. Sie und ihre Kollegin Sabrina Kosc begleiteten die Kindergruppe gestern. Mit einer ersten Gruppe der künftigen Lernanfänger waren sie bereits in der vergangenen Woche an der Hagener Straße zu Gast.

Dort übernahmen dann am Freitag Kathleen Lehwald, Gerhild Wygoda und Dirk Sauerland die Aufgabe, den kleinen Besuchern zu zeigen, was alles in einer Bank erledigt werden kann. Da ging es um Ein- und Auszahlungen, Überweisungen, aber auch um die Funktionen des Geldautomatens und des Kontoauszugdruckers. Klar, dass jeder der elf Junioren mal das eine oder andere ausprobieren wollte. Besondere Aufmerksamkeit bekamen die Maschinen zum Zählen von Münzen und Scheinen, die wie von Geisterhand auch große Mengen Geld sauber – und mit rasantem Tempo – zählen können. Natürlich bekamen die Junioren dann auch gleich noch einen Einblick, was anschließend mit dem Geld geschieht, wie es also zu Rollen und Bündeln zusammengepackt wird.

Neben dem Besuch in der Sparkasse hatte die Projektwoche Geld noch ein weiteres Highlight - ein gemeinsamer Einkauf im Edeka-Markt, für den sich jedes Kind einen eigenen Geldbeutel geschneidert hatte. ▪ tk

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