Geld reicht nicht aus

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Der Kreinberger Weg ist im oberen Teil in besonders schlechtem Zustand. ▪

NACHRODT-WIBLINGWERDE ▪ 13 einzelne Maßnahmen und den Posten „Reparaturen kleinerer Schäden“ umfasst das Straßenbauprogramm für 2011   – die Gesamtkosten erreichen gut 500 000 Euro.

Weitaus mehr, als der Haushaltsplan her gibt. Dieses Dilemma war in der Sitzung des Bauausschusses schnell klar. Lediglich etwas über 100 000 Euro stehen zur Verfügung. Das Gremium kam überein, über die Baumaßnahmen mit der höchsten Dringlichkeit den Rat entscheiden zu lassen. Er tagt am kommenden Montag. Bis dahin soll die Verwaltung eine Aufstellung der notwendigen Ausgaben vorlegen und auch prüfen, wo gegebenenfalls weitere Mittel lockergemacht werden können. Auch über eine erhöhte Kreditaufnahme wurde laut nachgedacht.

Einige Maßnahmen galten im Gremium gleichwohl als unstrittig: Sanierung der Jahnstraße zwischen den Häusern 11 und 15, Sanierung der Bachstraße in zwei Teilstücken (100 000 Euro), Sanierung oberer Abschnitt des Kreinberger Wegs (85 000 Euro), Stübchenstück (Gehweg), „Hahn“ sowie der Fußweg an der B 236 zwischen Rastatt und Altenaer Straße 4 einschließlich des Gehwegs vor der Kirche St. Josef.

Als „Fass ohne Boden“ geriet die Dümplerleie in die Kritik. Für die so genannte „Hangberäumung“ sind bisher 55 000 Euro ausgegeben worden; aber zur Sicherung eines einzelnen Felsblockes drohen noch einmal 53 000 Euro. Der Brocken gefährdet nach einem Gutachten sowohl die Straße als auch anstehende Gebäude. Zunächst einmal soll Klarheit geschaffen werden, ob tatsächlich die Gemeinde für die Felssicherung aufkommen muss.

In Bewegung geraten sind offenbar Stützmauern an der Lüdenscheider Straße und am Hermann-Löns-Weg. Hier ist nach Ermittlungen der Verwaltung mit Kosten von 40 000 und 39 000 Euro zu rechnen. Beide Maßnahmen will das Gremium jedoch nach Möglichkeit noch aufschieben. ▪ tk

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