Gastro-Konzept Qbus: Bürgerstiftung braucht 50.000 Euro

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Gastronomie mit Dachterrasse und Lenneblick: Da steckt hinter Qbus.

Nachrodt-Wiblingwerde – Um das Gastro-Projekt Qbus an der Lenne mit einer Bürgerstiftung auf den Weg zu bringen, sind 50.000 Euro nötig.  Die Summe wächst. 

„Ich tue alles, um Qbus ans Laufen zu bringen“, sagt Bürgermeisterin Birgit Tupat. Wohl wissend, dass die Zeit für einen Neuanfang am Standort Rastatt aufgrund der Corona-Pandemie mehr als nur problematisch ist, und dass mögliche Unterstützer gerade andere Sorgen haben, werden dennoch viele Gespräche geführt. 

Und es gibt recht gute Nachrichten: Zusagen über insgesamt 11 500 Euro sind von Privatleuten und Unternehmen bis jetzt für eine zu gründende Bürgerstiftung eingegangen. Benötigt werden 50 000 Euro. 

Wer einsteigen möchte, kann dies mit jeder noch so kleinen Summe. Die Zahlung ist erst zu leisten, wenn die Stiftung gegründet ist. Denn erst dann können auch Spendenquittungen ausgestellt werden.

Leader-Förderung wäre möglich 

Wenn das Startkapital von 50 000 Euro für die Stiftung zusammenkommt, besteht die Möglichkeit, aus Qbus ein Leader-Projekt zu machen. „Dann könnte man aus der Leaderförderung 120 000 Euro bekommen“, sagt Bürgermeisterin Birgit Tupat. 

Mit dem EU-Programm Leader können insbesondere innovative Projekte gefördert werden, die das Dorf, die Stadt oder die Region unterstützen. Die Leader-Regionalmanagerinnen haben sich das Umfeld der Rastatt vor Ort angesehen und sich augenscheinlich vom Qbus-Konzept überzeugen lassen. 

„Man muss ja irgendwann weiterkommen. Die Leute denken vielleicht, dass wir Qbus auf Eis gelegt haben, aber das ist nicht so. Nur leider konnte eine Bürgerversammlung nicht stattfinden. Und es benötigt auch Zeit, eine Bürgerstiftung zu gründen“, sagt Birgit Tupat. 

Gemeinde nicht beteiligt

Im Stiftungsrat wird sie nicht sitzen. Die Gemeinde wird sich nicht beteiligen. „Da müssen andere ran. Aber es gibt schon welche, die sich das vorstellen können“, weiß Birgit Tupat. Bürger-Stiftungen sind Mitmach-Stiftungen. 

Jeder kann sich ehrenamtlich engagieren, um den Ort mit Zeit, Ideen oder Geld mitzugestalten. Eine solche Stiftung soll in Nachrodt entstehen, um das Gelände der alten Rastatt an der Hagener Straße 4 für das Gemeinwohl zu entwickeln. Das leer stehende Lokal soll abgerissen werden. Um diese Pläne hatte es Ärger gegeben. Nicht allen Kommunalpolitikern gefiel dieser Schritt. Zudem tauchte zwischenzeitlich ein potenzieller Käufer für die alte Gaststätte auf.

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