Dank an „einmalige Helfer“

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Auch Klaus-Dieter Jacobsen kam zur Aktion "Gemeinsam essen, füreinander da sein"

Nachrodt-Wiblingwerde -  „Kannst du mir das Rezept geben?“ – Die vegetarische Nudelsuppe mit Linsen lief dem Chili con Carne tatsächlich den Rang ab. 115 Gäste kamen zur zweiten Veranstaltung „Gemeinsam essen, füreinander da sein“. Es war ein munteres Kommen und Gehen in der Lennehalle. Und das Beste: Der zweite Teil des Mottos „füreinander da sein“ konnte endlich die Hemmschwellen überwunden.

„Mein Vater sucht dringend Hilfe im Garten und ich schaffe es nicht nach der Arbeit“, so Sarah Hertel, die direkt vor Ort die Unterstützung fand. Norbert Grebe stellte der Nachrodterin Günter Müller vor, der sich jetzt um den Steilhang kümmern möchte. Und auch die Nähmaschine von 1935 von Anna Nürnberger fand direkt eine neue Liebhaberin. „Mein Hochzeitskleid wurde darauf genäht.“

Die Gastgeber Norbert Grebe und Gisela Gundermann freuten sich über jeden, der am Samstag vorbei schaute – und besonders auch über die Kommunalpolitiker, die die Aktion würdigten – wie Klaus-Dieter Jacobsen (CDU), Susanne Jakoby und Birgit Hirt (SPD) und Sonja Hammerschmidt (UWG).

Flüchtlinge waren diesmal nicht mit von der Partie – und auch Bürger mit ausländischen Wurzeln kamen nicht. Dafür, dass sich das ändert, möchte Gisela Gundermann jetzt trommeln.

Was die vielen Besucher nicht wissen: Kurz vor Beginn war die Gastgeberin fast den Tränen nahe. Denn das Essen wurde und wurde auf dem Zwei-Platten-Herd nicht heiß. „Da bin ich dann ins Schwitzen gekommen“, erzählt Gisela Gundermann, die sich bei ihren „einmaligen Helfern“ bedankt. Und viele Besucher warfen auch Geld ins Schwein. Im nächsten Jahr wird die Aktion nämlich nicht mehr von „Leader“ gefördert und soll trotzdem auf die Beine gestellt werden. Auch ein paar Sponsoren wollen dann in die Bresche springen.

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