Gabriele Beil empfiehlt: Lektüre für den Urlaub

Gabriele Beil.

NACHRODT-WIBLINGWERDE - Die großen Ferien beginnen in der kommenden Woche. Die Urlaubszeit bietet traditionell auch Gelegenheit sich neue Lektüre zu gönnen und in Ruhe zu lesen. Nur, was? Die Leiterin der Gemeindebücherei, Gabriele Beil, hat sich die Mühe gemacht und hat auf unsere Bitte hin einiges an Urlaubslektüre zusammengestellt. Wer leichtes liebt - auch fürs Gepäck - für den gibt Gabi Beil eine Reihe von Taschenbuchempfehlungen:

Janet Evanovich hat „Kuss mit lustig“ geschrieben. Dabei geht es um Stephanie Plum, die einer Klientin versprochen hat, sich um ihren „kleinen Sohn“ zu kümmern. Mario entpuppt sich allerdings als ausgewachsener Teenager, der sich am liebsten mit schwarz gekleideten Jugendlichen umgibt und Graffitis sprüht. Es wird höchste Zeit Marios entführte Mutter Loretta zu finden….. Erschienen ist das 320 Seiten starke Buch im Manhattan Verlag.

Von Hans Rath stammt „Man tut was man kann“. Darin geht es um Paul. Der ist ein überzeugter Single, mit Stieftochter, Pflegehund und gutem Job. Aber - er wird von Amors Pfeil getroffen. Nicht nur in seinem Leben bricht das Chaos aus, sein Kollege Schamski, sein Freund Günther und der Künstler Bronko ziehen bei ihm ein und fortan schwinden die Weinvorräte rapide. Das Buch gibt es im Wunderlich Verlag - gedruckt, oder auch als eBook

Alice Kuipers' „Sehen wir uns morgen?“ ist eine weitere Empfehlung der Büchereileiterin: Mit kleinen Zettelbotschaften an der Kühlschranktür kommunizieren die fünfzehnjährige Claire und ihre Mutter, eine Ärztin. Von Einkaufslisten über Verabredungen bis hin zum tiefen Einschnitt in ihrer beider Leben bekommt der Leser eine schmerzlich ehrliche Geschichte erzählt. Diese Lektüre ist im Fischer Verlag erschienen.

„Stadt, Land, Schluss“ heißt das Buch von Judith O´Reilly. Darin geht es um eine Londoner Redakteursgattin, die ihrem Mann zuliebe auf´s Land zieht. Mit der Erziehung ihrer drei kleinen Kinder bleibt sie sich selbst überlassen. Bohrendes Heimweh nach der Großstadt überfällt sie und doch entdeckt sie nach einem schmerzlichen Prozess die Vorzüge des erzkatholischen Northumberland. Auch das Buch kommt aus dem Fischer Verlag.

Und richtig dicke Schwarten, gebundene Bücher, fürs Gepäck: Da empfiehlt Gabi Beil Jo Nesbós „Leopard“. „Superspannend!“ lautet Beils Statement. Auf knapp 700 Seiten ermittelt der etwas andere Kommissar der norwegischen Polizei, Harry Hole, in einem besonders grausamen Mordfall. Dabei gerät er selbst in Gefahr. Sehr „James Bond-mäßig“ löst er alle auf sich und seine Lieben zukommenden Probleme. Erschienen im Ullstein Verlag.

Und Leonie Swann hat „Garou - Ein Schaf-Thriller“ geschrieben. Das heißt, dass die Schafe von Glennkill wieder ermitteln! Diesmal in Europa. Ein Mensch im Wolfspelz, ein Werwolf, ein Loup Garou oder wer mordet in dem Schneegestöber der französischen Wälder? Es ist ein nicht ganz so ernst gemeinter Kriminalfall der auf 415 Seiten geschildert wird. Das Buch ist im Goldmann Verlag erschienen.

„Nichts für zarte Gemüter“ sei der Roman von Sebastian Fitzek, „Der Augensammler“. Der spielt ein übles Versteckspiel mit den Eltern von entführten Kindern. 45 Stunden haben die Eltern Zeit, sie zu finden. Nach Ablauf der Frist fehlt den Opfern das linke Auge. Erst eine blinde Physiotherapeutin bringt etwas Licht in diesen Wahn. Das Werk ist im Droemer Verlag erschienen.

Die Bücher gibt es natürlich zu kaufen, aber eben auch in der Gemeindebücherei auszuleihen. Zur Beachtung: Die Bücherei ist wegen der Urlaubszeit vom 14. Juli bis einschließlich 4. August geschlossen. Der 5. August ist erster Öffnungstag nach den Sommerferien.

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