Für Flutopfer: Spendenübergabe nach Sponsorenlauf der Kinder- und Jugendfeuerwehr

517 Runden und 12001,37 Euro

Große Freude am Feuerwehrgerätehaus: Mitglieder der Kinder- und Jugendfeuerwehr konnten einen großen Scheck überreichen.
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Große Freude am Feuerwehrgerätehaus: Mitglieder der Kinder- und Jugendfeuerwehr konnten einen großen Scheck überreichen.

12001,37 Euro: Das ist die sagenhafte Summe, die die Mädchen und Jungen der Kinder- und Jugendfeuerwehr bei ihrem Sponsorenlauf für die Hochwasseropfer der Gemeinde eingenommen haben

Nachrodt-Wiblingwerde – „Total klasse und eigentlich unfassbar, wie viel Geld in nur zwei Stunden zusammen gekommen ist“, freute sich Bürgermeisterin Birgit Tupat, die den symbolischen Scheck am Feuerwehrgerätehaus Wiblingwerde entgegennahm. Und weil die Feuerwehrwehrkinder gern explizit Kindern helfen möchten, bekommt nun jede Flutopfer-Familie aus Nachrodt-Wiblingwerde pro Kind 1000 Euro. Alle bekommen auch einen Brief, dass sie von der Kinder- und Jugendfeuerwehr bedacht werden. Vermittelt werden die Familien von der Gemeinde. Bleibt noch Geld übrig, fließt es in den allgemeinen Unwetter-Spendentopf.

An diesem Tag stimmte alles

517 Runden hatten die kleinen und großen Läufer im Wilhelm-Mestekämper-Stadion für den guten Zweck geschafft. Viele waren kaum zu bremsen, stimmte doch an dem Tag von der Organisation bis zum Wetter einfach alles. „Ein Kind hatte sogar 23 Sponsoren“, erzählt Gemeindekinderfeuerwehrwartin Celina Klatt und weiß, dass einige Kinder auch ihre Sparstrümpfe geplündert haben, um die Spendensumme aufzustocken. Bei diesem Riesenerfolg gibt es Gedankenspiele, ob die Veranstaltung „Nachrodt-Wiblingwerde läuft“ auch zukünftig für soziale Projekte und wichtige Hilfen auf die Beine gestellt werden kann.

Erster gemeinsamer Dienst

Für die Feuerwehrkinder gab es in dieser Woche ein besonderes Highlight, durften sie doch zum ersten Mal in diesem Jahr gemeinsam zum Dienst erscheinen. Gleichzeitig war es auch ein Abschied, denn die Über-Zehn-Jährigen dürfen nun bei der Jugendfeuerwehr mitmachen und die blau-orangefarbene Kluft anziehen. An angeleiteten Feuerwehrspielen hatten Kinder beim ersten Wiedersehen im Wiblingwerde kaum Interesse. Sie wollten einfach nur toben und Bratwürstchen essen. „Alle haben sich so gefreut, sich wiederzusehen, dass es eine eigene Dynamik hatte“, sagt Kinderfeuerwehrwartin Celina Klatt schmunzelnd. Da alle Betreuer geimpft sind, hoffen die Mitglieder der Nachwuchs-Feuerwehr nun auf etwas Normalität.

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