Die SPD und die verlorenen Ratsmitglieder

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Kadir Kelpetin (rechts - hier mit Ronny Sachse) hat sein Ratsmandat abgegeben.

Nachrodt-Wiblingwerde – Die SPD verliert einen guten Mann nach dem anderen. Und eine gute Frau nach der anderen. Nachdem nun auch Kadir Kelpetin sein Ratsmandat abgegeben hat, wird es langsam eng auf der Nachrücker-Liste.

Martin Neumann wird am kommenden Dienstag, 5. März,  für die SPD im Rat – ab 17 Uhr im Schlosshotel Holzrichter – vereidigt. Eigentlich wäre Dirk Rosendahl am Zug gewesen, doch er hat, wie Gerd Schröder als Fraktionsvorsitzender erklärt, das Mandat aus persönlichen und familiären Gründen nicht angenommen.

 Christine Lange, Susanne Jakoby, Matthias Lohmann, Birgit Hirt und jetzt Kadir Kelpetin: Sie alle haben in den letzten zwölf Monaten die Fraktion verlassen. Aus unterschiedlichen Gründen. „Das ist sicherlich unangenehm“, sagt Gerd Schröder. „Und es ist im Grunde ein Minuspunkt, wenn wir Leute verlieren und die Arbeit wird nicht leichter dadurch, aber wir machen aus der Sache und der Situation das Beste“, verspricht der Fraktionsvorsitzende. Man sei sehr bemüht, gute Frauen und Männer hinzuzugewinnen.

 „Ich möchte noch keine Namen nennen, aber wir haben neue Gesichter in der Fraktion“, so Gerd Schröder. Die SPD wolle auf jeden Fall weiterhin eine kontinuierliche Arbeit leisten. „Es wird für den einzelnen mehr werden, aber wir werden auch in Zukunft konstruktive Vorschläge und Anträge einbringen.“ Kadir Kelpetin sagt zu seinem Rückzug: „Ich habe damit abgeschlossen“. Er wird nicht mehr im Gemeinderat, aber bis zum Ende der Legislaturperiode noch im Kreistag sein. „2020 ist für mich komplett Schluss“, so Kadir Kelpetin, der mehr Zeit für seine Familie haben möchte.

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