Führungswechsel beim MGV Wiblingwerde

Der neue Vorstand des MGV Wiblingwerde.

NACHRODT-WIBLINGWERDE ▪ NACHRODT-WIBLINGWERDE J Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des MGV Wiblingwerde standen am Samstag Vorstandswahlen: Der erste Vorsitzende, Werner Dresel, wollte für das Amt nicht mehr kandidieren, er erschien noch nicht einmal zu der Sitzung.

Er sei zu der Auffassung gelangt, dass das viele Jahre lang von ihm ausgefüllte Amt des Vorsitzenden nun auch einmal anderweitig bekleidet werden sollte, ließ Dresel durch den zweiten Vorsitzenden Hans-Jürgen Hohage mitteilen. Diese Ankündigung sorgte vorübergehend für Irritationen in der Versammlung.

Trotzdem wurden die Vorstandswahlen in aller Kürze durchgeführt. Zum neuen Vorsitzenden wurde Walter Trimpop gewählt (bisher Kassierer). Sein Stellvertreter bleibt Hans Jürgen Hohage, der allerdings in Personalunion auch das Amt des zweiten Kassierers bekleiden wird. Als neuer Kassierer wurde Hans-Otto Seuster berufen. Schriftführer bleibt Ernst August Dahlhaus. Das Amt des zweiten Schriftführers blieb vakant. Zum ersten Notenwart wurde Ehrenfried Altrogge gewählt. Er bekleidet gleichzeitig das Amt des ersten Beisitzers. Als zweiter Notenwart steht Dieter Simon zur Verfügung. Als zweiter Beisitzer wurde Günter Lieder ins Amt berufen.

Der neue Vorsitzende Trimpop gab schon einmal die Marschrichtung für das laufende Jahr vor. „Wir müssen unsere Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen intensivieren“, so Trimpop. „Wir müssen mehr als vorher hinter unserem Chor stehen“, sagte der neue Vorsitzende. Man müsse versuchen, auch andere für die Musik des MGV zu begeistern.

Der Chor steht nun schon seit knapp zwei Jahren unter der Leitung von Alfia Möllmann. Man müsse, mehr als bisher, mit der Dirigentin ein Programm erarbeiten, das dem Leistungsstandard des MGV entspräche. Dazu müsse der Verein sich auch Werte wie Kameradschaft und Freude am Singen auf die Fahnen schreiben.

Schon vor Durchführung der Wahlen berichtete der zweite Vorsitzende Hohage von einem erfolgreichen Jahr 2011. Man habe an zahlreichen Veranstaltungen teilgenommen und darüber hinaus auch zu Jubiläen und „runden“ Geburtstagen gesungen. Der Kassenbericht zeigte Stabilität. Man habe, so der noch zu diesem Zeitpunkt als Kassierer tätige Walter Trimpop, sogar ein leichtes Plus erwirtschaften können. Demgemäß war es nicht überraschend, dass Entlastung erteilt wurde. Als „Weisse Raben“ –das sind die Sänger, die am häufigsten an Übungsabenden und Veranstaltungen teilnahmen- wurden Gustav Grote, Ehrenfried Altrogge, Helmut Becker, Hans Jürgen Hohage, Ernst August Dahlhaus und Werner Dresel geehrt – letzterer wie gesagt in Abwesenheit. ▪ hb

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