120 Senioren feiern im Gemeindehaus

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Gut unterhalten wurden die Gäste im Gemeindehaus Wiblingwerde

Nachrodt-Wiblingwerde – „Schön war´s“, da waren sich wohl alle einig. Das Programm war bunt und vielfältig, die Musik sorgte für Schunkelstimmung und nette Gesprächspartner fanden sich an allen Ecken. Der Seniorennachmittag der Wiblingwerder Kirchengemeinde war ein voller Erfolg.

Schon früh füllte sich der Saal des Gemeindehauses. Etliche der rund 120 Gäste kamen bereits weit vor 14 Uhr. Sie machten es sich im Saal gemütlich und genossen sichtlich die Gemeinschaft. Überall wurde herzhaft gelacht – die Stimmung war schon vor Beginn super. Viele freuten sich, endlich alte Bekannte wieder zu sehen. Schließlich waren bei den nassen, kalten Tagen nur wenige vor der Tür zu treffen. Folglich gab es jede Menge Gesprächsstoff. Ein großes Team rund um Presbyterin Erika Renfordt-Atar hatte den Nachmittag organisiert. In diesem Jahr war der Andrang besonders groß. Schon früh begannen die Vorbereitungen. Die Tische wurden frühlingshaft dekoriert, unzählige Brote geschmiert und süße Teilchen auf die Teller verteilt. „Rot sind die Rosen“.

„Heut ist ein herrlicher Tag“

Pünktlich um 15 Uhr begrüßte Renfordt-Atar die zahlreichen Besucher. Die Sänger des MGV Wiblingwerde stellten sich derweil am anderen Ende des Saals auf. Sie hatten einige bekannte Lieder im Gepäck und sorgten mit „Heut ist ein herrlicher Tag“ und „Top of the World“ für einen schwungvollen Start in den Nachmittag. Doch die Besucher sollten auch selber singen. Pfarrerin Dr. Tabea Esch hatte das Motto „Rose“ ausgewählt und dazu gab es gleich eine ganze Menge Schlager, Volkslieder und Kirchenlieder, die dann gemeinsam angestimmt wurden. Zum Beispiel „Sah ein Knab ein Röslein stehen“, „Guten Abend, Gute Nacht“ und „Es ist ein Ros entsprungen“. Erst zaghaft und dann immer kräftiger sangen sich die Besucher in Laune. Und spätestens als der MGV „Rot sind die Rosen“ anstimmte, war die Stimmung top.

 Es wurde geschunkelt und gesungen. Esch erzählte die Geschichte von Elisabeth von Thüringen, die bekannt war für ihre Liebe zu den Armen. Es war ihr streng verboten, Lebensmittel von der Wartburg zu den Armen zu bringen. Sie tat es trotzdem. Als sie ihren Mann traf, sagte sie, in dem Korb seien Rosen. Als sie ihn widerwillig öffnete, lagen darin tatsächlich wunderschöne Rosen statt Brot. „Seither symbolisieren die Rosen die Liebe, mit der Elisabeth für die Menschen gehandelt hat. Elisabeth selbst wurde nach ihrem Tod heilig gesprochen“, erklärte Esch. Auch nach dem Kaffeetrinken stand die Rose weiterhin im Mittelpunkt. Esch hatte unzählige Bilder im Gepäck. Schnell entstanden kleine Fachgespräche unter Hobbygärtnern, denn fast alle im Saal haben auch Rosen im Garten.

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