Herbstputz auf dem Ahorn

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Fleißige Helfer packten mit an, als es am Samstag darum ging, das Außengelände der Ferien- und Tagungsstätte Auf dem Ahorn winterfest zu machen.

Nachrodt-Wiblingwerde - An der Ferien- und Tagungsstätte Auf dem Ahorn wurde am vergangenen Samstag wieder einmal kräftig in die Hände gespuckt, denn es war Arbeitseinsatz angesagt. Hierzu treffen sich freiwillige Helfer drei Mal im Jahr.

Zwei Mal im Frühjahr und ein Mal im Herbst bringen sie die Außenanlagen wieder in Schuss beziehungsweise bereiten sie auf den Winter vor. Am Samstag wurde das gesamte Gelände rund um die Tagungsstätte gesäubert. Hier wurden Äste sowie kleine bis mittelgroße Zweige aufgesammelt und anschließend entsorgt. Die Wege, die um das Haus führen, wurden gefegt und von bereits herabgefallenem Laub befreit. „Das machen wir hier im Herbst natürlich permanent“, sagt Einrichtungsleiter Harald Bürzl. „Augenblicklich tragen die Bäume ja auch noch reichlich Blätter.“

Insgesamt neun Freiwillige waren am Werk. Neben der Säuberung der Außenanlage mussten auch die Gartenmöbel, die den Sommer über für die Gäste auf vielen Teilen des Geländes bereitgestellt werden, gesäubert und winterfest untergebracht werden. Und um das große Terrain auf dem Ahorn mit Gartenmöbeln zu bestücken, braucht man schon eine ganze Menge davon.

Die elfjährige Leonie Döhring-Köhler aus Hagen kennt sich schon aus. Sie hat schon an mehreren Arbeitseinsätzen teilgenommen. „Ich habe hier schon einige Freizeiten verbracht“, erklärt sie. „Es ist sehr schön hier und die Arbeit macht auch Spaß“. Auch Ekkehard Löwen war mit Feuereifer bei der Sache. Er leistete vor rund 20 Jahren seinen Zivildienst auf dem Ahorn. erst kürzlich erfuhr er von dem Arbeitseinsatz und entschloss sich, seine alte Wirkungsstätte nach langer Zeit einmal wieder zu besuchen und bei der Gelegenheit auch gleich Hand anzulegen. „Abgesehen von der Lage des Hauses hat sich hier viel getan. Alles ist viel moderner und auf dem neuesten Stand. Die Tagungsstätte ist viel attraktiver als früher. Na, und beim Säubern des Grundstückes habe ich deswegen natürlich gern mitgeholfen“, erzählte Löwen. Kurz vor Arbeitsbeginn am Samstagmorgen erwartete ihn übrigens eine Überraschung: Als Löwen noch einmal durch die Räume ging und vergangenen Zeiten Revue passieren ließ, kam ihm eine Mitarbeiterin des Hauses entgegen, mit der er vor rund 20 Jahren schon zusammen gearbeitet hatte. Die Wiedersehensfreude war nach so langer Zeit natürlich groß.

Die Arbeiten rund um das Gebäude zogen sich bis in den Nachmittag hinein. Dann konnte „Klar Schff“ gemeldet werden. Der nächste Arbeitseinsatz wird im Frühjahr stattfinden. Dann werden auch die Gartenmöbel wieder auf dem Grundstück verteilt. Sauber sind sie ja schon. - Hartwig Bröer

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