Frauenhilfe Wiblingwerde: Anerkennungsurkunde vor 105 Jahren ausgestellt

Das besondere Jahresfest

+
Tabea Esch, Elke Beimborn, die für ihre 25-jährige Mitgliedschaft in der Frauenhilfe ausgezeichnet wurde, und Helga Baumann.

Nachrodt-Wiblingwerde - 1912 war ein besonderes Jahr. Das Motorradrennen wurde erfunden, der VfB Stuttgart gegründet, die Menschen tanzten Tango und die entsprechende Mode war der Hit. Vor allem aber war es für die Wiblingwerder ein besonderes Datum. Denn 1912 wurde die Wiblingwerder Frauenhilfe gegründet.

105 Jahre ist es her, dass Kaiserin Auguste Viktoria die Anerkennungsurkunde ausstellte. Und bis heute ist die Gruppe im Höhendorf aktiv – klar, dass das gefeiert werden musste. 

Zahlreiche Besucher

Und so trafen sich die Frauen am Dienstagnachmittag zu einem besonderen Jahresfest. Es war voll, so voll, dass schnell klar war, dass der untere Gruppenraum des evangelischen Gemeindehauses keinesfalls ausreichen würde. Dieses Fest wollte offensichtlich niemand verpassen. 

Kein Wunder, hatten sich doch Pfarrerin Dr. Tabea Esch und Frauenhilfsleiterin Helga Baumann einiges einfallen lassen, um den Nachmittag mit Leben zu füllen. Dabei wäre das offensichtlich gar nicht nötig gewesen, denn bereits beim Kaffeetrinken herrschte gute Laune und die Frauen waren schnell in intensive Gespräche vertieft. 

So hatte Helga Baumann zunächst einmal alle Hände voll zu tun, um die Aufmerksamkeit der Frauen zu bekommen. Auf heitere Art und Weise erzählte sie etwas zum Gründungsjahr der Frauenhilfe und natürlich durften auch die traditionellen Ehrungen des Jahresfestes nicht fehlen. 

Ausgezeichnet wurde Elke Beimborn für ihre 25-jährige Mitgliedschaft in der Frauenhilfe. Beimborn hatte in den vergangenen Jahren das Leben der Gruppe maßgeblich mitgestaltet und leitete die Frauenhilfe selbst über Jahre. Ein kräftiger Applaus der Gäste war der Dank für die lange Treue und die Dienste. 

Gute Stimmung

Für gute Laune sorgte ein Sketch, den das Team einstudiert hatte. Erzählt wurde die Geschichte von „Omma und Oppa“, die auch mal Urlaub machen wollen – ohne Enkel, Hund und Haushalt. Ganz zum Entsetzen der Familie. Oma und Opa machen schließlich nie Urlaub. Manch eine Frau im Publikum erkannte sich darin sichtlich wieder und es wurde herzhaft gelacht. 

Pfarrerin Tabea Esch hatte Gedanken rund um den Psalm 23 „Der ist mein Hirte“ im Gepäck. Anhand von Urlaubsbildern ihrer Wanderreise durch Österreich gab sie geistliche Impulse. Sie hatte für die Frauen aber auch einige Gedanken zum Thema Erntedank mitgebracht. So bestimmten die Themen Landschaft und Natur den zweiten Teil des Nachmittags. Und beim Quiz mit Landkarten hatten die Frauen sichtlich Spaß. - Lydia Schmitz-Machelett

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare