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Himmel und Hölle existieren

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Von: Monika Salzmann

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frauevortrag
Elisabeth Schneider vom Forum Wiedenest hielt einen berührenden Vortrag zum Thema „Himmlische Aussichten“ © Salzmann, Jakob

„Himmlische Aussichten“ genossen rund 60 Frauen am Samstag beim Frauenfrühstück im Gemeindehaus der Evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Wiblingwerde. Nach langer Coronapause richtete das neue Team, das sich vor der Pandemie zur Fortführung der beliebten Veranstaltung bereit erklärt hatte, für Frauen jeglichen Alters erstmals wieder einen anregenden Vormittag mit guten Gesprächen, einem geistlichen Impuls, Liedern und einem gemeinsamen Frühstück aus.

Nachrodt-Wiblingwerde – Als Referentin hatte das sechsköpfige Team, das sich aus Mitarbeiterinnen der evangelischen Kirche, der christlichen Versammlung und anderer christlichen Gemeinden zusammensetzt, Elisabeth Schneider vom Forum Wiedenest, die einen berührenden Vortrag zum Thema „Himmlische Aussichten“ hielt, eingeladen. Auf sehr persönliche Weise hieß Carolin Hohage die Frauen „live und in Farbe“ im Gemeindehaus willkommen. Es sei eine große Freude, wieder gemeinsam zu einem Frauenfrühstück zusammenkommen zu können, erklärte sie. „Das ist ein kleines Stück Normalität.“Tod eines

Tod eines engen Freundes

In Form eines kurzen Interviews stellte Verena Holzrichter den Frauen die in der Frauenarbeit tätige Elisabeth Schneider, die im Forum Wiedenest gemeinsam mit ihrem Ehemann das Jugend- und Gemeindeforum leitet, vor. Auf ihr Thema „Himmlische Aussichten“ sei sie vor 17 Jahren durch den Tod eines engen Freundes gekommen, der im Alter von 40 Jahren starb, erklärte die Bergneustädterin, die gern draußen unterwegs ist und mit einer kleinen Gruppe jährlich eine mehrtägige Pilgerreise unternimmt. Bei der Beerdigung seien ihr die Worte, die sie seither nicht mehr losgelassen hätten, in den Sinn gekommen.

Sich selbst über himmlische Aussichten, das Leben nach dem Tod und den Himmel Gedanken zu machen, dazu regte Elisabeth Schneider die Frauen an. „Das Thema Himmel begegnet uns täglich in Form von Werbung und Liedern“, erklärte sie. Von himmlischer Frische bis zu himmlischen Pralinen reichten die Beispiele, die sie aufzählte. Gerade in Coronazeiten sei das Thema sehr aktuell. Auf unterschiedliche Vorstellungen, was nach dem Tod passiert, ging sie ein. Anhand von Bibelstellen rückte sie die Bibel und ihre Aussagen zu Himmel und Hölle – Gottesnähe und ewiger Gottesferne – in den Mittelpunkt ihrer weiteren Ausführungen. „Die Hölle ist genauso real wie der Himmel“, betonte sie. Im Himmel Gottes Angesicht sehen zu können, übersteige unsere Vorstellungen. Jetzt und hier könne das Wissen um den Himmel gelassener machen.

Singen mit Maske

Musikalisch umrahmte eine dreiköpfige Musikgruppe – bestehend aus Corrie Suckau (Gitarre), Nicole Rapp (Gesang) und Esther Hohage (Klavier) – den Vormittag. Mit Maske war gemeinsames Singen stimmungsvoller Lieder möglich.

Keine Wünsche offen ließ das reichhaltige Frühstück. An liebevoll eingedeckten Tischen kamen rasch angeregte Gespräche auf. Zutritt zum Frühstück war nur Geimpften, Genesenen und Getesteten erlaubt. Die Einhaltung der 3G-Regel kontrollierte Steffi Alewelt am Einlass. Zum Verschenken und Sich-selber-Schenken hielt die Christliche Bücherstube Iserlohn Lesestoff für Groß und Klein bereit.

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