Finanzspritze in Millionenhöhe fürs Gartenhallenbad

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Fürs Gartenhallenbad gibt's viel Geld vom Staat.

Nachrodt-Wiblingwerde – Mehr als 2,1 Millionen Euro beträgt die Finanzspritze fürs Gartenhallenbad. Damit ist vieles möglich. 

Es ist eine großartige Nachricht in schweren Zeiten: 2,107 Millionen Euro hat das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung für die Sanierung des Gartenhallenbades bewilligt. Ein Geldsegen. 

Bürgermeisterin Birgit Tupat und Sabine Karisch, Vorsitzende des Trägervereins Gartenhallenbad, strahlten gestern um die Wette. Und natürlich wurde mit einem Glas Sekt angestoßen – wenn auch mit gebührendem Abstand und einer Schwimmnudel zwischen den Frauen. 

Angst vor Schließung vom Tisch

„Es ist genial und wirklich mehr als verdient für die Arbeit, die im Gartenhallenbad geleistet wird“, meint Bürgermeisterin Birgit Tupat. Und Sabine Karisch sagt: „Das wollen wir so schnell wie möglich allen sagen, damit ein bisschen Freude ‘rüberkommt. Alle haben Angst, dass das Schwimmbad jetzt schließen muss, weil die Kosten ja weiterlaufen.“ 

Mit gebührendem Abstand stießen Birgit Tupat (links) und Sabine Karisch auf die gute Nachricht an.

Fakt ist: Das Gartenhallenbad kann jetzt saniert werden. Tage, Wochen, Nächte: Unzählige Stunden haben die Verantwortlichen im vergangenen Jahr damit verbracht, den Förderantrag auf die Beine zu stellen, inklusive einer 14-seitigen Präsentation. Am 30. September musste der Antrag im Rahmen des Programms „Soziale Integration im Quartier“ in Arnsberg vorliegen. „Ich habe den ganzen Frühling und Sommer damit verbracht“, sagt Sabine Karisch. 

Die Arbeit hat sich gelohnt. Die Gemeinde hat den Zuschlag bekommen. Sofort losgehen kann es aber nicht. „Wenn der Förderbescheid bei uns eingeht, stehen die Ausschreibungen für die einzelnen Gewerke an“, so Birgit Tupat. Unter Druck ist niemand. 

Edelstahlbecken und Co.

Die Förderung ist für vier Jahre ausgelegt, der Eigenanteil der Gemeinde beträgt zehn Prozent. Zur Sanierung gehört beispielsweise ein Edelstahlbecken, „dann ist das Becken dicht und man kann es viel besser reinigen“, freut sich Sabine Karisch auf die Zukunft und die Tatsache, dass das Gartenhallenbad für die nächsten 20 Jahre fit gemacht werden kann. 

Und natürlich wird es um die Sanierung des Betons gehen, um ein neues Dach, eine neue Fassade und neue Fenster. Ein Blockheizkraft kann zukünftig Strom erzeugen. „Es wandelt die überflüssige Wärme, die hier ohne Ende erzeugt wird, in Strom um“, erklärt Sabine Karisch. Die Duschen müssen neu gefliest, die Einzelumkleidungen von „anno tuck“ erneuert werden. 

Es gibt viel zu tun – und die Freude über die finanziellen Mittel ist riesig. „Ich finde es unglaublich, ja total irre“, strahlt Bürgermeisterin Birgit Tupat über die Förderung. Wahrscheinlich ist, dass ein Fachingenieur die Arbeiten am Gartenhallenbad begleiten wird.

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