Sanierung des Kornspeichers: Finanzspritze vom Land  

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Sanierungsfall: Der Kornspeicher ist eingerüstet.

Mit der Finanzspritze für den Kornspeicher hat die Stadt bereits einiges vor.

Nachrodt-Wiblingwerde – Bürgermeisterin Birgit Tupat freut sich riesig. Denn wieder darf sich die Gemeinde über Fördergelder freuen, mit denen sie viel bewegen kann. Nachdem erst vor knapp zwei Wochen 2,1 Millionen Euro für das Gartenhallenbad bewilligt wurden, folgten nun weitere 85 000 Euro für die Sanierung des Kornspeichers in Wiblingwerde. 

„Wir freuen uns sehr, dass wir Teil des Dorferneuerungsprogramms des Landes geworden sind und unser Antrag erfolgreich war“, sagt Birgit Tupat. Bei dem Geld handelt es sich um einen 85-Prozent-Fördersatz. Der Antrag umfasste insgesamt 99 600 Euro.

Haferkiste instandsetzen

„Mit dem Geld sollen die massiven Bauschäden an der Haferkiste beseitigt werden“, erklärt die Bürgermeisterin. Arbeiten am Dach und an den Konstruktionshölzern des alten Gebäudes seien dringend nötig. Aufgefallen waren die Mängel bei einer Maßnahme im Rahmen des EU-Förderprogramms Leader.

„Damals wurden die Fenster erneuert, und dabei wurde deutlich, wie schlecht die Substanz ist“, sagt Birgit Tupat. Seither ist das kleine Gebäude neben der Heimatstube eingerüstet und abgesperrt. Da der Kornspeicher unter Denkmalschutz steht, wurde im Vorfeld ein Experte hinzugezogen. Er stellte fest, dass unter anderem der Holzwurmmassive Schäden angerichtet hatte. 

Im Kornspeicher haben die Mitglieder des Heimat- und Verkehrsvereins unter anderem eine historische Schusterwerkstatt eingerichtet. Zudem befindet sich dort ein nachgebautes, historisches Klassenzimmer. 

24,8 Millionen Euro Förderung

Die Sanierung des alten Gebäudes ist eine von 270 Ideen aus 133 Dörfern, Gemeinden und Städten, die bewilligt wurde. Insgesamt schüttet NRW für dieses Programm rund 24,8 Millionen Euro aus. „Die ländlichen Räume in Nordrhein-Westfalen mit ihren zahlreichen Dörfern und dörflich geprägten Kommunen sind Heimat, Lebens- und Wirtschaftsräume für nahezu die Hälfte der Einwohner unseres Landes Nordrhein-Westfalen“, erklärt Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung.

Nach der Förderzusage kann die Sanierung nun zeitnah beginnen. „Wir sind wirklich froh und dankbar, dass es geklappt hat und wir so das Gebäude wieder instandsetzen können“, sagt Birgit Tupat.

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