Rauch auf Klaras Höhe

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Gemeindebrandmeister Mark Wille (rechts) mit seinen Leuten am Sonntag am Dümpel. Alle warteten auf den Bericht des Erkundungstrupps.

Nachrodt-Wiblingwerde - Flächenbrand am Dümpel? Die Feuerwehr kommt nicht zur Ruhe. Am Sonntag meldete eine Anwohnerin vom Meisenweg eine Rauchentwicklung auf Klaras Höhe.

Die Löschgruppe Nachrodt war in wenigen Minuten vor Ort. Ein Trupp erkundete in voller Montur das Waldgebiet und konnte später Entwarnung geben. Wahrscheinlich war es nur Nebel.

Gerade von der Brandwache am Wixberg in Altena zurückgekehrt, hatten neun Nachrodter Feuerwehrmänner überhaupt noch nicht geschlafen, als der Alarm einging. Feldliegen hatten sie in der Nacht zum Sonntag im Berg aufgebaut, damit sie sich immer mal ausruhen konnten. Zwischendurch wurde geknobelt. Ein geländegängiges Löschgruppenfahrzeug mit eingebautem Löschwassertank war gemeinsam mit einem Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Balve im Einsatzabschnitt 2 eingesetzt. Ihre Aufgabe war es, im Bedarfsfall schnell einen gezielten Löschangriff durchzuführen. Mit dabei waren auch Andreas Murza und Markus Tesmer.

Als dann der nächste Einsatz gestern in der Frühe am Dümpel anstand, gab es nicht einmal Zeit fürs Umziehen. „Die Bürger sind natürlich auch sensibel für die Brandgefahr. So ist es auch besser. Lieber einmal mehr als einmal zu wenig kontrollieren“, sagt Gemeindebrandmeister Mark Wille. Auch Ordnungsamtsleiter Sebastian Putz ist froh, dass die Bürger mitdenken. „Gut, dass sie anrufen, bevor man zwei Stunden später einen Flächenbrand hat.“

Die Anwohnerin hat einen direkten Blick auf die Felswand und konnte Mark Wille und Sascha Panne auch den Verdachts-Ort zeigen. Tatsächlich „waberte“ es im Wald.

Während Sascha Brosowki und Volker Lippert als Erkundungstrupp auf Klaras Höhe kraxelten und dem Brand-Verdacht nachgingen, warteten die Kollegen unten auf Nachricht. Hätte sich der Verdacht bestätigt, wären die Wiblingwerder mitalarmiert worden.

Doch vor Ort konnte trotz umfangreicher Erkundung kein Brand gefunden werden. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot inklusive einem Hilfeleistungslöschfahrzeug mit einem 2400 Liter Wassertank, einem LF10, einem Gerätewagen Logistik mit einem großen Wasserbecken und 500 Meter Schlauch sowie zwei Einsatzleitwagen am Dümpel.

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