Dosenturm mit dem Wasserschlauch umnieten

Zum Dosenschießen mit einem Wasserstrahl lud die Feuerwehr an ihrem Gerätehaus in Wiblingwerde die Kinder ein. Die Gaudi kam super an beim jungen Publikum. Foto: Thomas Krumm

Nachrodt-Wiblingwerde - Es muss nicht immer ein Ball sein: Zum Dosenschießen mit einem Wasserstrahl lud die Feuerwehr an ihrem Gerätehaus in Wiblingwerde die Kinder ein. Das Angebot im Rahmen eines eintägigen Festes kam an: Viele Kinder versuchten sich an dem Dosenturm, während der Feuerwehrnachwuchs mit Handkraft für den nötigen Druck in einem Löschbehälter sorgte.

Wer mochte, konnte sich an einem Laufzettel mit mehreren Stationen orientieren. Basteln, ein „Brandhaus“ und ein „heißer Draht“ standen ebenfalls auf dem Programm. Doch das Allerbeste war natürlich das „Ponyreiten“. Das war allerdings erheblich zu tief gestapelt: Denn der Ländliche Reit- und Fahrverein Haste hatte Vierbeiner mitgebracht, die wahrlich die Bezeichnung „Pferd“ verdienten. Und so bekamen die Kinder im Rahmen des Aktionsplans einen kleinen Ausritt auf dem Rücken eines eng geführten Pferdes. Kinder- und Jugendarbeit steht bekanntlich im Zentrum der verdienstvollen Arbeit des Reit- und Fahrvereins. Das attraktive Angebot ließ vergessen, dass die Drehleiter der Feuerwehren Altena und Nachrodt-Wiblingwerde in diesem Jahr nicht auf den Berg kommen konnte. Der Grund lag in der Sperrung der Landstraße ins Lennetal. Wenn das Feuerwehrfahrzeug im Tal gebraucht worden wäre, hätte es nicht kurzfristig an den Einsatzort gelangen können. Im nächsten Jahr wird die Drehleiter voraussichtlich aber wieder für luftige Ausflüge und interessante Ausblicke auf Wiblingwerde zur Verfügung stehen.

Der Abend gehörte vor allem der Jugend des Dorfes und auswärtigen Gästen. Aber auch viele Besucher anderer Altersstufen zeigten viel Standvermögen und schwankten wenig. Denn trotz des Sonderangebots „Ein Meter Bier. Zahl 10 trink 11“ ging es recht zivilisiert zu. Das lag wohl auch daran, dass sich Tischgemeinschaften die langgestreckten Möbel mit den elf Gläsern teilten. Zu Spekulationen, ob so ein Gebinde auch für eine Person geeignet wäre, gab es allerdings auch eine klare Antwort: Der Konsument müsste sich dann ein bisschen Zeit nehmen. Das allerdings beißt sich mit dem Anspruch, mit einem möglichst frisch gezapften Bier den Durst löschen zu wollen.

Eher wenig gefragt war die Tanzfläche im zur Diskothek umgestalteten Gerätehaus, die vor lauter Trockeneis allerdings auch nur akustisch zu finden war. Die Musik war für die zahlreichen Besucher eher der Hintergrund für einen „chilligen“, netten Abend.

Zur guten Stimmung trug auch das Wetter bei, das sich im Laufe des Tages immer mehr aufgeheitert hatte und auch den späten Gästen der Feuerwehrlöschgruppe Wiblingwerde einen halbwegs milden Abend bescherte.

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