Nachrodter Vereine laden zu Schnupper-Spielen

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Das sind die 45 Mädchen und Jungen, die in dieser Woche bei den Ferienspielen mitmachen.

Nachrodt-Wiblingwerde -  „Ich möchte noch heute den Totenschädel des Mannes streicheln, der die Ferien erfunden hat“, hat ein Schriftsteller namens Jean Paul Friedrich Richter mal gesagt. Die 45 Kinder, die in dieser Woche bei den Ferienspielen der katholischen Kirchengemeinde St. Josef mitmachen, streicheln zwar lieber Tiere, wie gestern im Wildpark Frankenhof, können aber von Ferien auch nicht genug bekommen. Kein Wunder bei den ereignisreichen Tagen.

 „Teamgeist“ ist das Motto in dieser Woche. Die Mädchen und Jungen zwischen sechs und zwölf Jahren setzen sich ganz unterschiedlich mit diesem Thema auseinander. Was bedeutet Teamgeist? Eine Gemeinschaft zu sein, keine Missachtung zu erleben, wertvolle Erfahrungen sammeln zu können, etwas gemeinsam zu schaffen, Achtung und Anerkennung.

Genau dies haben sie beispielsweise am Mittwoch erfahren dürfen, als sie selbst zu kleinen Sport-Teams wurden. Die Betreuer von St. Josef hatten nämlich die „ganze Kompetenz der Gemeinde“ eingeladen“. So bot die Betriebssportgemeinschaft einen Tischtennis-Crashkurs in der Turnhalle an, der TuS Nachrodt lud zum Badminton und zum Discgolf ein – einem Frisbeesportspiel, bei dem versucht wird, von einem Abwurfpunkt mit möglichst wenigen Würfen Körbe zu treffen. Der Tennis-Club begrüßte die Kinder auf seiner Anlage in Einsal, das DRK freute sich über das Interesse an einem Erste-Hilfe-Kurs und die Feuerwehr kam sogar mit der Drehleiter zum Holensiepen. Dass es einen Run beim Fußball-Training gab, das Marco Kroschke leitete, versteht sich fast von selbst. Ein Highlight war aber auch das Bogenschießen – angeboten vom TSV Altena.

Mit der Einbeziehung der Vereine in die Ferienspiele wurden zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Die Vereine konnten für sich Werbung machen und die Kinder hatten die Möglichkeit, viele neue Dinge kennenzulernen. Die ereignisreiche Woche, auf die der Gemeinderat mehr als Stolz sein kann, endet für die Kinder übrigens am Sonntag mit einem Abschlussgottesdienst.

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