Ferienspaß-Team hat„Plan B“ für Regenwetter

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Bei den Spielen in der Lennehalle kam am Mittwoch auch das beliebte Schwungtuch zum Einsatz – ein einfaches Spielgerät, das aber sichtlich für Spaß sorgte.

NACHRODT-WIBLINGWERDE ▪ Als am Mittwochnachmittag der große Regen einsetzte, war der Ferienspaß für die Sechs- bis Zwölfjährigen schon wieder vorbei. Dabei hätten sie mit den Spielen in der Lennehalle die Regenzeit so gut überbrücken können. Weil das Wetter derzeit unberechenbar ist, hat Jugendzentrums-Leiterin Renate Richwien für Donnerstag auch einen „Plan B“ ausgearbeitet.

Den brauchte das Organisationsteam für den Ferienspaß für am Mittwoch nicht, denn die Gruppenspiele ließen sich unter dem Dach der Lennehalle natürlich bei jedem Wetter durchführen. Drei Stunden lang vergnügten sich die Mädchen und Jungen bei so genannten New Games, deren wesentlicher Unterschied zu herkömmlichen Gruppenspielen ist, dass es keine Gewinner oder Verlierer gibt. Das Erreichen eines Spielziels ist nur durch das Mitwirken aller Beteiligten oder in Gruppen möglich. Besonders deutlich wurde das zum Beispiel beim Drachenschwanz-Jagen: Die in zwei Gruppen aufgeteilten Kinder bildeten mit aneinander gefassten Händen eine Kette und mussten dann versuchen, den „Drachenschwanz“ der jeweils anderen Gruppe zu erwischen. Dabei durfte die eigene Kette natürlich nicht reißen. Beim Atomspiel mussten sich die Kinder auf Zuruf zu genau gleich großen Gruppen zusammenfinden, während sie sich beim Pyramidenspiel – natürlich – zu einer Pyramide aufbauen mussten. Auch das beliebte Schwungtuch kam zum Einsatz.

Zwischendurch schoben Joachim Struwe, Renate Richwien, Michel Struwe und Tatjana Pöggeler, die die Kinder während der fünftägigen Aktionswoche betreuen, auch immer wieder kleine Pausen ein, die die Kinder zum Trinken, Verschnaufen oder zu Ballspielen nutzten. Vor allem die Jungen jagten in dieser Zeit gerne dem Fußball hinterher. „Jungs haben einfach mehr Bewegungsdrang als Mädchen“, stellte Joachim Struwe fest. Deshalb würden bei diesem Spieletag, der seit Jahren fester Bestandteil des Ferienspaßes ist, auch immer gruppendymnamische Spiele mit Abwurf- oder Ballspielen gemischt.

Bereits am Dienstag hatten die Ferienspaß-Kinder die Zoom-Erlebniswelt in Gelsenkirchen besucht. Mitten im Ruhrgebiet konnten sie hier an nur einem Tag eine Weltreise unternehmen, indem sie in den Themenwelten Alaska, Afrika und Asien fast 1000 Tiere kennen lernten. Daneben gab es in der naturnah gestalteten zoologischen Erlebniswelt mehrere Spielplätze zu entdecken.

Der Besuch eines großen Erlebnisparks steht auch für Donnerstag noch einmal auf dem Programm: Die Betreuer wollen mit den Kindern den Ketteler Hof in Haltern besuchen. Allerdings hat Renate Richwien für den Fall, dass Dauerregen droht, nach einer Alternative Ausschau gehalten. „Dann besuchen wir spontan einen Indoor-Spielplatz“, erklärte sie am Mittwoch, dass sie die Kinder keinesfalls einer Dauerberegnung aussetzen möchte. Keine Alternative gibt es dagegen zur Abschlusswanderung nach Wiblingwerde, die am Freitag um 9.30 Uhr am Jugendzentrum in Nachrodt beginnt. „Wenn es regnet, ziehen wir uns entsprechend an“, erklärte die JZ-Leiterin. In Wiblingwerde, wo zum Abschluss gegrillt werden soll, stehe dann ja auch der Jugendtreff als trockene Unterkunft zur Verfügung. Um 16 Uhr endet der Ferienspaß schließlich am Freitagnachmittag. ▪ Volker Griese

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