St. Josef-Gemeinde bietet buntes Programm für 45 Kinder

Ferienspaß: Zum Start Sprünge ins kühle Nass

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Wer kann das Gleichgewicht am längsten halten, wer kippt gleich ins kühle Nass?

NACHRODT-WIBLINGWERDE - Mit Kennenlernspielen und einem fröhlichen Nachmittag im Gartenhallenbad hat am Montag für 45 Kinder der Ferienspaß der St. Josef-Gemeinde Nachrodt begonnen. In der letzten Ferienwoche geht es für die Sechs- bis Zwölfjährigen noch einmal richtig rund.

Von Volker Griese

Zur Begrüßung am Montagmorgen im Katholischen Vereinshaus war auch Pastor Hermann-Josef Lösing gekommen. Jedem einzelnen der 30 Mädchen und 15 Jungen drückte er die Hand, doch dann standen zunächst ganz andere Begrüßungsrituale im Mittelpunkt des Interesses: Wie begrüßt man sich in Japan, Vietnam oder Tibet? Die Antworten lieferten den erstaunten und amüsierten Kindern ganz neue Erkenntnisse. Bei einem weiteren Spiel galt es, Schuhe den richtigen Partner zuzuordnen. Auch das trug dazu bei, dass sich die Kinder untereinander besser kennen lernten.

Die Stunden bis zum Mittagessen vergingen auf diese Weise ganz schnell. In der Pause warteten übrigens Hamburger und ein üppiges Salatbüfett auf die Ferienkinder. Und die stürzten sich mit Heißhunger insbesondere auf die Hacksteaks im Brötchen.

Den Nachmittag verbrachten die Kids dann im Gartenhallenbad. Der Förderverein des Bades hatte für das ausgiebige Toben im Wasser verschiedene Spielgeräte bereit gestellt. Allein, zu zweit oder in kleinen Gruppen vergnügten sich die Mädchen und Jungen im kühlen Nass. Dabei versuchten sie, auf luftgefüllten Reifen das Gleichgewicht zu halten oder sie nutzten schwimmende Matten, um sich an der Wasseroberfläche zu halten. Sie glitten über die Wasserrutsche ins Becken oder riskierten mehr oder weniger waghalsige Sprünge ins nasse Element.

Die Durchführung der Ferienwoche, die mit Ausflugen, Spiel- und Bastelaktionen gefüllt ist, gewährleisten acht Gruppenbetreuer und viele Helfer im Hintergrund. Allein zwölf Frauen sorgen in der Küche des Katholischen Vereinshauses dafür, dass niemand hungern muss. Dafür nehmen sich manche sogar Urlaub. „Genügend Helfer zu finden, war in diesem Jahr aber vergleichsweise leicht“, sagte Annette Heumann vom Organisationsteam am Dienstag im Gespräch mit dieser Zeitung.

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