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Felssprengung wegen Unwetter vorgezogen

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Von: Susanne Fischer-Bolz

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Das war eine gewaltige Sprengung an der B236 in Nachrodt: 90 Bohrlöcher waren vorbereitet und mit 70 Kilogramm Sprengstoff bestückt
Das war eine gewaltige Sprengung an der B236 in Nachrodt: 90 Bohrlöcher waren vorbereitet und mit 70 Kilogramm Sprengstoff bestückt © Fischer-Bolz, Susanne

Der bange Blick ging immer wieder auf die Wetter-Apps. „Das Unwetter wird jetzt für Viertel vor 4 gemeldet“, meinte Projektleiter Jan Pfänder von der Firma Feldhaus. Für 16 Uhr war die Sprengung der Felsnase angesetzt. Doch im Gewitter? Undenkbar

Nachrodt-Wiblingwerde – Eine Sprengung wäre zu gefährlich gewesen. Es hätte eine Fehlzündung geben können. Und so wurde die dritte Sprengung an der B236 am Donnerstag, 19. Mai, um zwei Stunden vorgezogen. 90 Bohrlöcher waren vorbereitet und mit 70 Kilogramm Sprengstoff bestückt. Sprengmeister war dieses Mal Uwe Langguth, der mit 40 Jahren Erfahrung die Ruhe selbst war. „Natürlich gibt es aber immer eine gewisse Anspannung“, gab er zu. Wie bei den Sprengungen zuvor, fanden Spreng-Verzögerungen im Millisekundenbereich statt. Nach einem gewaltigen Rums waren alle Beteiligten hochzufrieden. Es lief wie am Schnürchen. Bericht folgt

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