Felssicherung am Bahn-Tunnel: Hubschrauber fliegt 60 Mal

Hoch hinaus: Das Material für die Felssicherung wird mit dem Hubschrauber transportiert

Nachrodt-Wiblingwerde  - Spektakulär und wahrlich ein Hingucker: Mit einem Lasten-Hubschrauber wird  am Mittwoch das Material zur Felssicherung am Bahn-Tunnel von einer Wiese an der Lenne in Höhe des alten Bahnhofes geflogen.

Die Wiese hatte Tiefbauunternehmer Helge Lobbe zur Verfügung gestellt. Von dort aus kann der Hubschrauber gut die benötigten Stützelemente aufnehmen und an den Wunschort transportieren. Dort nämlich, vor dem Tunnel, hatte sich Fels abgelöst. Soforthilfe war dringend erforderlich. 

„Wir haben heute 60 Flüge“, erzählt Dennis Herzer von der Firma Feldhaus aus Schmallenberg. Die Stützfundamente waren bereits vorbereitet, als das Material aus der Luft kam. 480 Meter Zaun werden insgesamt verlegt. Fünf Fangzäune sollen den Hang sichern.

Das für den Laien spektakuläre Verfahren ist nicht so unüblich. „Es wird nicht selten drauf zurückgegriffen“, sagt Dennis Herzer. Das Gelände ist oft nicht so zugänglich, wie es für die Arbeiter wünschenswert wäre. Der Zugverkehr musste übrigens nicht gestoppt werden.

Der Hubschrauber fliegt mit der Last aus Sicherheitsgründen natürlich nicht über die Oberleitungen. Die Maßnahme, die in drei Wochen abgeschlossen sein wird, hat ein Kostenvolumen von etwa 500 000 Euro. Bauleiter ist Macro Mollnau, der mit zehn Kollegen in Nachrodt ist.

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