B 236 bleibt halbseitig gesperrt

Der Hang an der Ehrenmalstraße von oben gesehen: Die Straße soll so bald als möglich fertiggestellt werden.
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Der Hang an der Ehrenmalstraße von oben gesehen: Die Straße soll so bald als möglich fertiggestellt werden.

Das Gestrüpp liegt am Wegesrand – und man hat Sorge, dass es irgendwann vom Winde verweht auf der Fahrbahn landet. Der Hang wurde gerodet und von einem Gutachter untersucht. Sonst ist noch nichts passiert an der B 236 zwischen der ehemaligen Rastatt und ehemals Böhland – sehr zum Leidwesen der Autofahrer, die aufgrund der halbseitigen Sperrung besonders im Feierabendverkehr bereits am „Scharfen Eck“ Richtung Letmathe täglich im Stau stehen.

Nachrodt-Wiblingwerde – Die schlechte Nachricht: Es wird so bleiben. Bürgermeisterin Birgit Tupat hatte nun einen Termin mit Vertretern von Straßen.NRW. Begleitet wurde sie von Ordnungsamtsleiter Sebastian Putz. „Die Ampelregelung wird weiter bestehen bleiben. Die Situation ist einfach zu gefährlich. Es könnten Steine auf die Bundesstraße fallen. Und wenn man genau hinschaut, kann man auch sehen, welche Klüftungen es gibt“, sagt Birgit Tupat. Dass der Zustand kein Zustand ist und dringend Handlungsbedarf besteht, ist allen Beteiligten bewusst. Geplant ist eine Felssicherung mit Fangzäunen, die aber nicht von heute auf morgen realisiert werden kann. Und so gibt es auch noch keine Antwort darauf, ob dies in diesem Jahr noch klappen könnte.

Und noch ein Hang

Unterdessen wurden im oberen Bereich des Hanges, der übrigens keinen Besitzer hat, vier bis sechs Meter lange Nägel in den Fels getrieben. In dieser Woche soll es einen Ortstermin an der Ehrenmalstraße geben, „damit der Tiefbauer weitermachen kann“, sagt Birgit Tupat. Es ist die Firma Homann, die in enger Zusammenarbeit mit Open Grid den Wiederaufbau der Straße übernimmt, die sobald als möglich wieder für den Verkehr freigegeben werden soll.

Und sonst? Gibt es noch einen zweiten Hang, der gesichert werden muss, am „Scharfen Ecke“ links hoch. „Dort fangen wir mit der Ausschreibung für die Felssicherung jetzt an“, so die Bürgermeisterin. Da es sich um einen Schulweg handelt, ist dort die Gemeinde verantwortlich.

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