Experimentiertag für Kinder und Großeltern im Fibs

Louis betrachtet mit doppelter Lupe einen farbigen Mini-Tornado. ▪

Nachrodt-Wiblingwerde ▪ Wie gut, wenn man eine Schlaumeier-Ecke hat. In der gleichnamigen Raumgruppe des Kindergartens Fibs an der Bachstraße war am Donnerstagnachmittag gehörig was los. Die Einrichtung hatte zum Großeltern-Nachmittag alle Omas und Opas von Kindern aus der „Gelben Gruppe“ eingeladen. Von Thomas Keim

Der Nachmittag stand unter dem Motto „Experimente“. Davon gab es reichlich, und eine Überraschung wartete ebenfalls auf alle Besucher. Die Fibs-Kinder konnten nach Herzenslust ihrer Entdeckerlaune folgen oder kleinen Geheimnissen der Physik und Chemie auf den Grund gehen. Da wurde mit Unterstützung durch Oma und Opa zum Beispiel Kreide selbst gemacht. Dazu braucht man nur Gips, Lebensmittelfarbe, Wasser und Alufolie. Und natürlich ein bisschen Geduld, bis die von Hand geformten Kreidestäbe dann getrocknet und fest geworden sind.

Ohne Wartezeiten konnten die Junioren dagegen im Obergeschoss „Tornados“ beobachten. Gefärbtes Wasser und zwei verbundene Plastikflaschen machten es möglich. Weiter konnten sich die Junioren ein Bild davon machen, was passiert, wenn man Öl und Wasser mischt. und welche faszinierenden Formen ein Pendel in feinem Sand zeichnen kann.

Zahlreiche Spielmöglichkeiten boten auch magnetische Klang-Oliven und Bastelstäbe, die ebenfalls mit der Kraft des Magnetismus funktionieren. Für die „wissenschaftliche Betreuung“ der Experimente sorgten die Erzieherinnen Silke Schulte und Alina Kedziora, aber auch Praktikantin Lis a Nockemann. Bei ihr konnten die Mädchen und Jungen Klangstäbe ausprobieren, aber auch die Akustik unterschiedlich weit gefüllter Wassergläser erforschen. In der „Technik-Ecke“ konnten zudem ganz gefahrlos ausrangierte Haushaltsgeräte, Telefone oder Fotoapparate auseinander montiert werden, um einen prüfenden Blick ins Innere zu werden.

Es handelte sich um den zweiten Großeltern-Tag an der Bachstraße. Ein ähnliches Angebot soll es demnächst auch für die „Rote Gruppe“ geben.

Zum Abschied erhielten alle Besucher eine weiße Nelke, die mit einem Spezialeffekt ausgestattet war. Durch einen gespaltenen Stengel und dank je einer roten und schwarzen Tintenpatrone im Blumenwassser würde die Pflanze schon bald sehr interessante Färbungen annehmen.

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