1. come-on.de
  2. Lennetal
  3. Nachrodt-Wiblingwerde

Fantasy-Folk-Band Elane: 150000 monatliche Hörer

Erstellt:

Von: Susanne Fischer-Bolz

Kommentare

Die Band Elane hat ein neues Album herausgebracht, produziert wurde es in Nachrodt.
Die Band Elane hat ein neues Album herausgebracht, produziert wurde es in Nachrodt. © Privat

„Visionär und erhebend. Elane wissen Träumerseelen ganz große Flügel zu verleihen“, urteilt die Fachpresse und hebt das neue Album der Fantasy-Folk-Band Elane in den Himmel. Das Album trägt den Namen „Blackvale“ und wurde im Tonstudio Kalthallen in Nachrodt produziert.

Nachrodt-Wiblingwerde – Im Interview erzählt Markus Skroch, Gitarrist der Band, Keyboarder und Sänger, auf was sich die Liebhaber von Fantasy Folk freuen dürfen.- Der Nachrodter ist auch einer der Songschreiber der Band und für die Produktion und die Aufnahmen zuständig.

Wurde „Blackvale“ tatsächlich in Nachrodt produziert?

Ja, wir haben den Großteil des Albums in Nachrodt aufgenommen, produziert und gemixt. Wir haben erst nur digitale Singles veröffentlicht, das begann bereits vor zwei Jahren. Da aber viele Leute immer noch gerne physikalische Alben hören und besitzen, haben wir letztlich die Singles und alle noch nicht veröffentlichten Stücke zusammen als Album unter dem Namen „Blackvale“ veröffentlicht. Man arbeitet ja nicht täglich an dem Album, also passiert es ganz schnell, dass zwei Jahre ins Land gehen, bevor man fertig ist. Die ganze Grafik-Arbeit gehört natürlich auch dazu.

Was erwartet den Zuhörer?

Auf dem Album erwarten die Hörer und Hörerinnen elf Stücke, von denen bis auf die Lieder „Scarborough Fair“ und „Ach, bittrer Winter“ alles Eigenkompositionen sind. Wir singen überwiegend in Englisch, hier und da schleichen sich aber auch deutschsprachige Texte ein. Elane ist ja eine Band, die schon ihren eigenen Sound hat. Wir haben 2004 unser erstes Album „The Fire of Glenvore“ veröffentlicht und seitdem unseren Musikstil, den wir „Fantasy Folk“ nennen, immer weiter entwickelt.

Was ist anders oder besonders im Vergleich zu den Vorgängern?

Die letzten drei Alben waren inhaltlich ja Kooperationen. Einmal mit Michael Menzel, dem Erfinder der „Legenden von Andor“-Brettspiele. Und davor die zwei „Arcane“-Alben zu den Werken des Phantastik-Autors Kai Meyer. Auf „Blackvale“ konnten wir also wieder ganz frei losschreiben. Da es mit Joran, Nico und mir gleich drei Songwriter in der Band Elane gibt, ist immer für Abwechslung gesorgt. Es gibt unseren bombastischen Orchester-Sound, aber auch ruhige, balladeske Stücke. Zudem haben wir auch Einflüsse aus Folk und elektronischem 80er Pop. Inhaltlich geht es um die emotionale Reise des Lebens und ein schwarzes Tal, das es auf dem Weg zum individuellen Glück zu durchschreiten gilt. Dieses Album ist wieder etwas persönlicher geworden.

Die Kritiken hören sich gut an, das macht Sie sicher stolz...

Es macht sehr stolz, tolle Rezensionen zur eigenen Musik zu lesen. Man weiß ja, wie viel Hingabe und Arbeit erforderlich waren, um ein Album fertigzustellen. Wir hören auch nicht auf, daran zu arbeiten, bevor alles so ist, wie wir es uns denken.

Es ist keine Musik, die so jeder hört, oder?

Das stimmt, aber das war auch nie unser Ziel. Der wahre Erfolg ist doch, sich selbst musikalisch verwirklichen zu können.

Wie bekannt ist Elane eigentlich mittlerweile?

Wenn man auf Spotify geht sieht man, dass wir momentan auf der Welt 150000 monatliche Hörer haben und einige unserer Stücke wurden mittlerweile auch schon mehr als 1 000 000 Mal gespielt. Ich denke also, es gibt schon einige Leute, die Elane kennen, auch wenn wir schon ein paar Jahre nicht mehr aufgetreten sind.

Das Cover ist interessant. würden Sie es erklären?

Das Covermotiv zeigt die Elane- Frontfrau Joran in der Rolle einer werdenden Königin inmitten des Veränderungsprozesses: Heraus aus der dunklen Zeit des Zweifels und der Unsicherheit, hinein in einen Zustand der mentalen Klarheit und emotionalen Ausgewogenheit.

Auch interessant

Kommentare