Familienzentrum Fibs: Kinder pflanzen im strömenden Regen einen Baum

Ein Apfelbaum zum Lutherjahr und zur Erinnerung

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Einen Apfelbaum pflanzten die Kinder und Erzieherinnen der Kindertagesstätte Fibs.

Nachrodt-Wiblingwerde - „Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“, soll Martin Luther einst gesagt haben.

Dieser Satz lässt sich zwar nicht belegbar nachweisen, aber das spielt für die Erzieherinnen und die Kinder aus dem Familienzentrum Fibs nicht die größte Rolle. 

Apfelbaum zum Gedenken an Corinna Ludwig

Sie pflanzten einen Apfelbaum im Lutherjahr – aber in erster Linie zum Gedenken an die Erzieherin und Fibs-Leiterin Corinna Ludewig, die vor kurzer Zeit verstorben ist. 

Im strömenden Regen standen die Mädchen und Jungen mit ihren Erzieherinnen um ein riesengroßes Loch herum. Darin wurden erst die guten Wünsche und die liebevollen Erinnerungen an Corinna Ludewig in einer Box „versenkt“. 

Eigentlich sollten diese Wünsche im Rahmen des Lutherfestes an Ballons befestigt gen Himmel steigen, doch die Karten waren zu schwer. So entschied man kurzerhand, das Andenken an die Erzieherin mit der Pflanzaktion zu verbinden. 

Idee vom Umweltausschuss des Kirchenkreises

Die Idee, einen Apfelbaum zu pflanzen, wurde vom Umweltausschuss des Kirchenkreises zum Lutherjahr ins Leben gerufen. Die Verantwortlichen der Kindertageseinrichtung an der Bachstraße waren sogleich Feuer und Flamme, zumal auch der Außenbereich gerade erneuert wird. 

Da kam der Apfelbaum der Sorte Jona-Gold gerade recht. Das er jetzt Corinna heißt, versteht sich von selbst. Mit vereinten Kräften und vor allem mit zwei schönen Liedern wurde der kleine Baum gepflanzt. 

"Zwei Äpfel sind schon dran."

Er soll groß und stark werden – wie die Kinder aus der Einrichtung. „Zwei Äpfel sind schon dran“, schmunzelte Erzieherin Nicole Bloemers, die die Aktion vorbereitet hatte. In der Ferienzeit sind aktuell 42 Mädchen und Jungen in der Einrichtung.

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