Koi sind die Stars im großen Karpfenteich

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Natalie Mandrick (rechts) mit ihrer Freundin Evelina Schäfer am Koi-Teich. ▪

NACHRODT-W‘WERDE ▪ Sie fühlen sich im Wortsinne „munter wie die Fische im Wasser“. Was auch eigentlich kein Wunder ist. Denn die Rede ist von Koi-Karpfen, die sich im großen Teich von Natascha und Martin Mandrick ganz offensichtlich wohl fühlen.

Zwölf Stück an der Zahl und ein Exemplar schöner als das andere. Der Koi-Karpfen, auch als Brokatkarpfen bekannt, kann ein Alter von rund 50 bis 70 Jahren erreichen. Daran gemessen handelt es sich bei den Kois der Mandricks bestenfalls einmal um Teenager. Das älteste Exemplar ist runde 13 Jahre alt, verfügt allerdings schon über eine beachtliche Größe von fast einem Meter. Das Halten der Tiere stellt sich nach Aussage von Tochter Natalie Mandrick als ziemlich problemlos dar. „Natürlich muss der Teich peinlich genau sauber gehalten werden“, sagt Mandrick. Mit ein bisschen Arbeit sei das schon verbunden. Die Koi allerdings seien sehr genügsam. Einmal am Tage würden sie gefüttert. Und wenn dann am Abend das Buffet eröffnet wird, ist ganz schön was los im Teich. Die Fütterung der Tiere übernimmt Natalie selbst. Ihre Freundin Evelina Schäfer geht ihr aber meistens zur Hand. Den Teich hat Vater Martin selbst gebaut und großzügig angelegt. Denn er wünschte sich schon seit langem größere Fische. Das ist jetzt zwölf Jahre her. Und nach wie vor erfreut sich die Familie an dem herrlichen Anblick dieser an sich gar nicht so scheuen Koi. „Wenn die gut drauf sind, lassen sie sich sogar streicheln“, sagt Natalie Mandrick schmunzelnd. Bis vor einiger Zeit befanden sich auch noch zwei Störe im Teich. „Die haben sich blendend mit den Koi vertragen“, sagt Mandrick. Die Tiere kaufte er bei einem Züchter. Er selbst züchtet nicht. Mandrick erfreut sich aber an der Tatsache, dass seine Tiere etwas Besonderes sind. „Koi im Teich hat ja nun auch nicht jeder“, ergänzt Tochter Natalie. „Und ausserdem sind es die schönsten Fische, die ich kenne.“ Und wer diese Tiere tatsächlich schon einmal gesehen hat, wird nachvollziehen können, wie Natalie Mandrick zu dieser Auffassung gelangt ist. ▪ hb

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