Fachbereichsleitung wird neu ausgeschrieben

+
Birgit Tupat ▪

NACHRODT-WIBLINGWERDE ▪ Die Wahl von Birgit Tupat zur neuen Bürgermeisterin hat jetzt weitere Folgen: Ihre bisherige Stelle der Fachbereichsleiterin wird neu ausgeschrieben – allerdings befristet.

Wie bereits berichtet, sieht sich Birgit Tupat nicht im Stande, neben ihrer eigentlichen Tätigkeit als Bürgermeisterin auch weiterhin die Leitung des Fachbereichs Sicherheit/Ordnung/Soziales zu behalten. Der Rat habe deshalb zugestimmt, diese Stelle neu zu besetzen, erklärte sie am Dienstag.

Allerdings wird ihr Nachfolger – oder ihre Nachfolgerin – die Arbeit erst am Jahresende aufnehmen können. Für Neubesetzungen gilt in der Gemeindeverwaltung nämlich eine sechsmonatige Wiederbesetzungssperre. Frühester Einstellungstermin wäre demnach der 22. November. Außerdem ist die Stelle auf zunächst sechs Jahre befristet. Das ist genau die Dauer der Amtszeit von Bürgermeisterin Tupat. Sollte sie im Jahr 2018 nicht wiedergewählt werden, würde die Stelle also sehr wahrscheinlich wieder wegfallen.

„Wir brauchen jetzt jemanden, der sich insbesondere im Ordnungsrecht gut auskennt“, erläuterte Tupat, welche Anforderungen ein Bewerber um die Stelle des Fachbereichsleiters erfüllen muss. Schwerpunktmäßig seien darüber hinaus die Bereiche Gefahrenabwehr und -vorbeugung, Hilfe bei Wohnraumproblemen, Verkehrs- und Einwohnerangelegenheiten, Gewerbewesen, Neues Kommunales Finanzmanagement und Tourismus zu bearbeiten, verlangt die Gemeinde von Bewerbern, die die Qualifikation zum Verwaltungsfachwirt haben müssen. Die Bezahlung erfolgt nach Entgeltgruppe 11 des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst. ▪ Volker Griese

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare