Schneeverwehungen auf der L 692 lösen Unfälle aus

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Die Feuerwehr wurde zum Unfall auf der L 692 gerufen, weil eine eingeklemmte Person vermutet wurde.

NACHRODT-WIBLINGWERDE ▪ Bei vier Verkehrsunfällen, die sich am Sonntag und Montag auf den Straßen der Doppelgemeinde ereignet haben, ist Sachschaden in Höhe von 13 500 Euro entstanden, eine Person wurde leicht verletzt.

Gleich drei Mal waren winterliche Straßenverhältnisse auf der L 692 Auslöser für einen Unfall. Zunächst kam ein 76-jähriger Nachrodter am Sonntag gegen 19 Uhr trotz angepasster Geschwindigkeit ins Schleudern, nachdem er in Höhe einer Schneewehe am Abzweig zur Brenscheider Mühle gebremst hatte. Er kam nach rechts von der Fahrbahn ab, dabei entstand an seinem Wagen ein Sachschaden in Höhe von 500 Euro. Zu diesem Unfall rückten auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Wiblingwerde und Nachrodt sowie der Rettungsdienst aus, weil eine eingeklemmte Person gemeldet worden war. Der Einsatz der Rettungskräfte war aber überflüssig, weil sich die Fahrzeuginsassen selbst befreien konnten. Die Feuerwehr barg nur noch das Unfallfahrzeug aus dem Straßengraben.

Gut vier Stunden später verlor eine 30-jährige Frau aus Wetter auf der schneeglatten L 692 in einer Schneewehe die Kontrolle über ihr Fahrzeug und kam rechts von der Fahrbahn ab. Ihr Auto, an dem nach Schätzung der Polizei Sachschaden in Höhe von 5000 Euro entstand, musste von einem Abschleppunternehmen geborgen werden. Die Frau selbst wurde leicht verletzt.

Eine Schneeverwehung auf der L 692 war auch der Grund für einen Unfall, der sich am frühen Montagmorgen ereignete. Gegen 5.30 Uhr wurde ein Autofahrer, der in Richtung Lüdenscheid unterwegs war, davon überrascht. Auch er kam rechts von der Fahrbahn ab, blieb allerdings unverletzt. An seinem Wagen entstand Sachschaden in Höhe von etwa 5000 Euro.

Verkehrsunfall durch Schneewehe in Meinerzhagen

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Ein Wildunfall ereignete sich zudem am Sonntagabend gegen 23 Uhr auf der B 236 in Einsal. Etwa 100 Meter vor dem Ortseingang von Altena lief hier einem Autofahrer von rechts ein Reh gegen den Wagen. Während an dem Fahrzeug Sachschaden in Höhe von etwa 3000 Euro entstand, verendete das Tier an der Unfallstelle. ▪ Volker Griese

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