Genug Anmeldungen für kleine Grundschule in Wiblingwerde

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Erste Aufgabe des neuen Schulausschuss-Vorsitzenden Kadir Kelpetin: Er verpflichtete die neuen Schulausschuss-Mitglieder Karin Raschke, Mitarbeiterin der Schulaufsicht des Märkischen Kreises, und Britta Rückweg, Vertreterin der evangelischen Kirche. Beide wurden als neue Mitglieder des Schulausschusses begrüßt.

Nachrodt-Wiblingwerde -  Die gute Nachricht zuerst: Es gibt positive Schulanfänger-Zahlen 2019/2020 für die Grundschule Nachrodt-Wiblingwerde. Am Standort Nachrodt liegen 44 Anmeldungen vor, in Wiblingwerde 15.

„Es sind eigentlich in Nachrodt sogar mehr. Aber bei einigen muss noch geschaut werden, was die Schulärztin sagt“, so Schulleiterin Carsta Coenen während der Sitzung des Schulausschusses. Und dass in Wiblingwerde eine erste Klasse gebildet werden kann, freut natürlich alle Beteiligten.

Rund um das Zahlenwerk „Haushaltsplan“ hielten sich die Diskussionen in Grenzen. Denn wenn im Vorfeld alle Fragen im „stillen Kämmerlein“ geklärt werden können, hat das Vorteile. Zumindest für die Kommunalpolitiker. Nicht für die Öffentlichkeit. Da Kämmerin Gabriele Balzukat bei den Haushaltsplanberatungen der Fraktionen dabei war und direkt Fragen zum Etat der Gemeinde hatte beantworten können, fallen die Beratungen in den Fachausschüssen gerade etwas mager aus. So auch im Schulausschuss, der jetzt von Kadir Kelpetin (SPD) geleitet wird.

 Sein Vorgänger Klaus-Dieter Jacobsen (CDU), der etwas traurig war, den Vorsitz abgeben zu müssen, wünschte gutes Gelingen. „Ich habe gerne als Ausschussvorsitzender in diesem Ausschuss gearbeitet und wünsche Ihnen, dass es Ihnen genauso geht. Wir haben gar nicht so viel Arbeit. Es ist gut vorbereitet und auch die Schulen wenden sich an uns.“ Die Neuigkeiten: Die offene Ganztagsgrundschule ist von 30 auf 40 Kinder aufgestockt worden. Pro Kind gibt es eine Förderhöhe vom Land von 812 Euro, ab dem 1. August 2019 836 Euro. Für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf und für Flüchtlingskinder gibt es 1621 Euro pro Kind. Die Elternbeiträge belaufen sich in diesem Jahr auf insgesamt 15000 Euro, aufgrund der erhöhten Aufnahme sind für das kommende Jahr 21000 Euro veranschlagt.

Zusätzliche Betreuungskraft

Mehr Kinder, mehr Betreuung: Es musste eine zusätzliche Zehn-Stunden-Betreuungskraft eingestellt werden, was zu höheren Personalkosten führt. Der Ansatz ist um rund 40000 Euro gestiegen. Auch die Software- und Supportkosten rund um die Mediennutzung in den Schulen sind gestiegen – von 4700 Euro in diesem Jahr auf zu erwartende 7000 Euro im kommenden Jahr. „Diejenigen, die in unserer Gemeinde schulpflichtige Kinder haben, können sich glücklich schätzen, was für die Kinder geleistet wird“, sagt Klaus-Dieter Jacobsen und freut sich, dass alle Fraktionen dabei an einem Strang ziehen.

Übrigens: Regina Tschentscher (UWG) war es zu verdanken, dass zumindest eine Seite im Haushaltsplan aufgeschlagen wurde. Der Ansatz für die Gebäudereinigung ist nämlich erheblich gestiegen. Warum? „Wenn die Reinigungskraft an der Grundschule Wiblingwerde ausfällt, müssen wir das durch Fremdfirmen ausführen lassen. Und das haben wir eingeplant“, so Bauamtsleiter Dirk Röding. Apropos Grundschule Wiblingwerde: Am Rande der Sitzung wurde diskutiert, ob die Container, die aktuell die Toilettenanlage ersetzen, nicht gekauft werden sollten. „Das wäre auf Dauer günstiger und wir könnten sie auch später wieder gut verkaufen“, so Sonja Hammerschmidt (UWG).

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