Erstes Treffen mit den Klassenlehrern

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Die zukünftigen Sekundarschüler und ihre Eltern holten sich beim Kennenlern-Tag wichtige Informationen über die neue Schule.

NACHRODT-WIBLINGWERDE ▪ An der Sekundarschule, die am 22. August die ersten Schüler aufnehmen wird, werde leistungsorientiert, aber auch werteorientiert gearbeitet, sagte Schulleiterin Anne Rohde am Donnerstag bei einem Kennenlerntag für die zukünftigen Fünftklässler der neuen Schulform und ihre Eltern.

Bei der Veranstaltung im Foyer der Albert-Schweitzer-Hauptschule lernten die Sekundarschüler in spe ihre zukünftigen Lehrer kennen. So erfuhren sie beispielsweise, dass Marek Kasner und Katerina Tamali die Klasse 5 a, Lydia Klossek und Veronika Heinbach die 5 b und Lena Grewe und Jennifer Stadt die 5 c als Klassenlehrer übernehmen werden. Darüber hinaus stellten sich die stellvertretende Schulleiterin Gudrun Reinecke-Bartelt, die Lehrerin Arife Durdu-Ugur und Schulsozialarbeiterin Gisela Kreinberg vor.

Das Kollegium der Sekundarschule (von links): Lydia Klossek, Katerina Tamali, Marek Kasner, Lena Grewe, Jennifer Stadt, Veronika Heinbach, Arife Durdu-Ugur, Gudrun Reinecke-Bartelt und Schulleiterin Anne Rohde (verdeckt).

Während die Kinder mit ihren Lehrern in den Klassenräumen verschwanden, erläuterte Schulleiterin Anna Rohde den Eltern, wie die Klassen zusammengestellt worden sind. Es sei vor allem darauf geachtet worden, dass im Hinblick auf Leistungsvermögen, Herkunft heterogene Klassen entstehen, sagte sie. „Unser Ziel ist es ja, dass die Kinder in gemischten Lerngruppen mit individueller Förderung den bestmöglichen Abschluss erreichen“, erklärte Rohde, bevor sie den Eltern auch den Stundenplan vorstellte. Der ist so gestaltet, dass die Kinder montags, mittwochs und donnerstags auch nachmittags Unterricht haben, während sie an den übrigen beiden Tagen nur vormittags zur Schule gehen müssen. Die Nachmittagsstunden sind ausgefüllt mit Profilgruppen für Berufspraxis, Englisch oder MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik), Arbeitsgruppen beispielsweise für Mathematik, Theater oder Schulgarten und Arbeitsstunden, in denen die Schüler selbstgesteuert lernen. Dienstags nachmittags können die Schüler außerdem freiwillig an einer Sport-AG teilnehmen und Tennis spielen oder die „Magie des Sports“ kennen lernen.

An den Tagen, an denen Nachmittagsunterricht stattfindet, erhalten die Schüler in der Schulmensa für 3,50 Euro auch ein warmes Mittagessen. Für jeden Tag stehen zwei Menüs zur Auswahl, die die Eltern via Internet vorbestellen müssen.

Ein wesentliches Merkmal der Sekundarschule ist die individuelle Förderung der Schüler. Sie erfolgt auf zwei so genannten Förderbändern: Deutsch und Mathematik/Englisch. „Nach einer Diagnostik erhält hier jedes Kind einen individuellen Förderplan“, erklärte Anne Rohde.

Die Schulleiterin stellte den Eltern auch den eigens für die Sekundarschule entwickelten Schulplaner vor. Er ersetzt nicht nur das Hausaufgabenheft, sondern dient gleichzeitig als Mittel der Zusammenarbeit von Elternhaus und Schule. Die Lehrer können darin Bemerkungen für die Eltern hinterlassen.

Anne Rohde wies auch schon auf ein besonderes Projekt im September hin. Alle drei fünften Klassen werden dann an einem in Kooperation mit dem Burggymnasium Altena und dem Jugendamt angebotenen Seminar „Starke Kinder“ teilnehmen. Es dauert zwei Tage und wird auf dem Nettenscheid stattfinden. ▪ Volker Griese

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