Party am Holensiepen

Erstes Bierfest in Nachrodt steigt am 9. Juni

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Norbert Grebe, Sabine Karisch, Jürgen Fritz und Gisela Gundermann präsentieren das erste Bierfest der Gemeinde.

Nachrodt-Wiblingwerde - In Bierlaune kommt man auf Schnapsideen. Oder: „Wir sind nicht an der Mosel. Wir sind Sauerländer und trinken gern Bier. Und deshalb wird die Veranstaltung bestimmt großartig“, sagt Sabine Karisch vom Gartenhallenbad-Team.

Gemeinsam mit Norbert Grebe und Gisela Gundermann vom Café Klunterbunt lädt sie zum ersten Nachrodt-Wiblingwerder Bierfest ein.

Das erste Bierfest steigt am Samstag, 9. Juni, ab 17 Uhr auf dem Parkplatz am Holensiepen. Gastgeber Norbert Grebe freut sich auf einen Abend rund das Probieren, Fachsimpeln und Spaß haben. Jürgen Fritz von „Getränke Stehle“ aus Hemer präsentiert mehr als zehn Biere am Holensiepen. Gezapft werden Krombacher, Schwarzbier, Weizenbier und Newcastle Brown. Hinzu kommen sehr unterschiedliche Flaschenbiere. Zwei Jahre nach dem Jubiläum zum 500-jährigen Reinheitsgebot können sich die Nachrodt-Wiblingwerder zum Geschmackstest treffen. Das deutsche Reinheitsgebot ist die älteste lebensmittelrechtliche Vorschrift der Welt, die heute noch Gültigkeit hat. Erlassen wurde sie vom bayrischen Herzog Wilhelm IV. im Jahre 1516 und besagt, dass Bier ausschließlich aus Gerste, Hopfen und Wasser gebraut werden darf. Und doch gibt es erhebliche Geschmacksunterschiede.

„Aber natürlich gibt es auch alkoholfreie Getränke“, verspricht Gisela Gundermann, die auch eine lange Theke mit diversen Cola-, Fanta-, Sprite-Angeboten aufbauen möchte. Gesperrt wird für das erste Bierfest der Parkplatz vor dem Stadion. Zelte und Bierzeltgarnituren sorgen für die passende Atmosphäre. Und dass es nicht regnen wird, versteht sich für die Veranstalter von selbst.

In Deutschland werden zwischen 5000 und 6000 Biere gebraut. Mit mindestens zehn startet nun also das erste Bierfest der Gemeinde. Und damit die Gäste auch „eine Grundlage“ haben, springt das Gartenhallenbad-Team in die Bresche und bietet kleine Köstlichkeiten, die zum Bier schmecken – wie Käsehäppchen, Laugenstangen oder Bratwürstchen zum Beispiel. „Ich hoffe, dass ich noch Helfer finde“, sagt Sabine Karisch. Die unbeliebteste Bude ist wohl die Pommes-Station, an die sich kaum jemand gerne stellen würde. Wer mithelfen möchte und Zeit am 9. Juni hat, kann sich gern bei Sabine Karisch melden.

Auch Gisela Gundermann und Norbert Grebe benötigen Unterstützer. „Zwölf Leute müssen wir schon haben, damit alles reibungslos klappt“, erzählen die Klunterbunt-Betreiber, die mit Veranstaltungen aller Art viel Erfahrung mitbringen und auch mit ungewöhnlichen Aktionen begeistern – wie mit dem Weihnachtsmarkt im Sommer, der auch in diesem Jahr wieder stattfinden wird. Jetzt aber steht das erste Bierfest an.

Ein Pilsland

Statistisch gesehen ist Deutschland ein Pilsland. Obwohl jede Region ihre eigenen Spezialitäten zu bieten hat, bleibt es eine Tatsache, dass rund zwei Drittel aller deutschen Biere Pilsener Brauart sind. 1842 wurde nach einem Rezept des bayrischen Brauers Josef Groll in Pilsen (die damals zu Österreich gehörende Stadt ist heute ein Teil von Tschechien) das erste Bier Pilsener Brauart ausgeschenkt. Die Vorliebe in Zahlen: Pils liegt mit 3,5 Milliarden Litern pro Jahr klar vorn, gefolgt von Export (0,49 Milliarden Liter) und Weizen (0,48 Milliarden Liter).

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