Erster Schultag für i-Dötze in Nachrodt und Wiblingwerde

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Als Eisbären und Elefanten gekennzeichnet, verfolgten die Nachrodter Schulanfänger das fröhliche Programm, dass für sie als Willkommensgruß in der Aula aufgeführt wurde.

NACHRODT-WIBLINGWERDE - „Großer Bahnhof“ gestern für die i-Männchen in Nachrodt und Wiblingwerde. Eltern, Oma oder Opa begleiteten sie zum ersten Schultag. Sowohl an der Ehrenmalstraße als auch an der Nachrodter Straße wurde eine Menge getan, damit die Schulanfänger alles in bester Erinnerung behalten.

Mit Liebe zum Detail einstudierte Spielszenen gab es an der Ehrenmalstraße. Hier waren es die Mädchen und Jungen der vierten Klassen, die die Neuankömmlinge willkommen hießen: „Kommt rein in die Schule, wie toll, nun seid ihr dabei“, hieß es in einem Lied.

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Einschulung in Nachrodt und Wiblingwerde

Im Mittelpunkt der Spielszene stand „Maxi“, die vor lauter Aufregung in der Nacht vor dem ersten Schultag nicht schlafen konnte. Zu viele Fragen gingen ihr durch den Kopf. Mit einem Knall erschien plötzlich ein riesiger Tornister, der noch dazu bewohnt ist - von „Tornister-Trollen“ in den Farben Rot, Grün, Gelb und Blau. Sie wussten die Antwort auf Maxis fragen, etwa darauf, ob sie in der Schule zu viel wird lernen müssen, ob sie Freunde finden oder alleine sein wird. Das tröstliche Fazit der Trolle sangen die Kinder schließlich gemeinsam: „Sorgen um die Schule müssen nicht sein.“ So gestärkt, zog Maxi schließlich einen selbstbewussten Schluss: „Ich bin wie ich bin, und ich krieg das hin.“

Das werden sich hoffentlich auch die 44 Mädchen und Jungen gesagt haben, für die nach der großen Begrüßung die erste Schulstunde begann. „Alle Kinder lernen lesen, selbst Indianer und Chinesen...“, ein Begrüßungslied für i-Dötze, das gestern auch in der Wiblingwerder Grundschule nicht fehlen durfte. Mit einem kleinen Begrüßungsprogramm hießen die „großen“ Schüler die kleinen Neuankömmlinge willkommen. Schulrätin Sabine Stahl, die in Vertretung für den kommissarischen Schulleiter Jörg Schlüter die Erstklässler auf dem Pausenhof empfing, ermunterte die Schulanfängern gleich zu Beginn ihres ersten Schultags: „Zeigt in der Schule das, was ihr schon alles gelernt habt.“

Wie aufregend ein erster Schultag sein kann, bekam auch Sabrina Lueg, die neue Religionslehrerin an der Wibilingwerder Grundschule, zu spüren. „Mir geht es wie euch“, begrüßte sie die Kinder. „Ich bin ganz neu an der Schule“, nahm sie den Erstklässlern ein wenig die Scheu vor dem Neuen. Bevor die 24 Mädchen und Jungen mit ihrer Klassenlehrerin Ulrike Geiser die erste Schulstunde ihres Lebens verbrachten, munterten Gedichte und Lieder der großen Grundschüler ein wenig auf und versprachen, dass die Schulzeit eine tolle werden wird. - Thomas Keim und Susanne Riedl

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