Gemeinde ist glimpflich davongekommen

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Abgehoben: ein Weidezelt am Brantenhahn.

Nachrodt-Wiblingwerde - Routine kann so ein Einsatz niemals sein: 34 Feuerwehrmänner und eine Feuerwehrfrau kämpften am Donnerstag gegen „Friederike“ – und mussten im Gemeindegebiet zu insgesamt 20 Einsätzen ausrücken. Für Mark Wille war es der erste große Kraftakt als Wehrleiter: „Es hat alles gut geklappt. Man setzt das Geübte und Gelernte um und ist froh, wenn alle Kollegen gesund und munter zurückkehren“.

Selbstverständlich ist das nicht: In Sundern und in Bad Salzungen starben zwei Feuerwehrleute im Sturmeinsatz. „Wir sind sehr bestürzt über den Tod der Kollegen“, sagt Mark Wille. Trotz vieler Schäden ist die Gemeinde – im Vergleich zu Kyrill-Zeiten – noch glimpflich davongekommen.

 „Viele Bürger sind in solchen Situationen ganz ruhig, andere haben Angst um ihr Hab und Gut“, erzählt Mark Wille, der mit seinen Kollegen viel Dank von den Betroffenen bekam.

 Der schwierigste Einsatz war bei der Firma Melle. Dort konnte ein Dach dem Sturm nicht standhalten und lehnte schließlich an einem Nachbarhaus. „Dabei hat uns die Firma Müller sehr unkompliziert geholfen.“ Auch in Eilerde hatte sich ein Dach gelöst. „Wir haben dort den Trümmerbereich großräumig abgesperrt“, so der Wehrleiter, der viel später, als er nach Hause kam, auch am eigenen Haus in Veserde auf ein Dilemma mit fehlenden Dachpfannen schaute. Übrigens: Ein Löschgruppenfahrzeug aus der Gemeinde mit neun Mann Besatzung konnte zur Unterstützung nach Iserlohn geschickt werden. Die Hilfe für die Nachbarstadt dauerte bis 20.15 Uhr. „Mein Dank und ein großes Lob gehen an alle Kollegen“, so Mark Wille.

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