Kapellenweihnacht hilft dem Hospiz in Letmathe

Martin Neumann und seine Frau Christina unterstützen mit der Veranstaltung das Hospiz in Letmathe.

Nachrodt-Wiblingwerde - Es war so etwas wie ein kleines gemütliches Dorffest. Die Stimmung war gut und schnell entstanden rege Gespräche unter den Nachbarn. Martin Neumann und seine Frau Christina hatten am Freitagabend zur zweiten „Kapellenweihnacht im Hangar“ eingeladen.

„Es gibt in Wiblingwerde keinen Weihnachtsmarkt mehr. Das finden wir so schade, dass wir das einfach selbst in die Hand genommen haben“, sagte Neumann. Gut einen Tag brauchte der Initiator, um aus seiner Hobbywerkstatt, die von den Nachbarn aufgrund der Größe Hangar genannt wird, einen gemütlichen Weihnachtsmarkt zu machen. Der Standort ist für alteingesessene Wiblingwerder nicht neu. Denn dort, wo jetzt der Hangar steht, stand einst das Kolpinghaus. Ganz so groß wie zu den Basaren der Vergangenheit war der Andrang allerdings noch nicht.

Für weihnachtliche Musik sorgte Neumann ebenfalls selbst. Gemeinsam mit seinem Sohn Tim und Kumpel Marc Niemtschke wurde kurzerhand eine Band gegründet. „Wir spielen öfter privat zusammen, aber heute lassen wir es krachen“, versprach Neumann.

In einer Ecke war ein kleiner Basar aufgebaut worden. Ehrenamtliche Helfer des Letmather Hospizes Mutter Teresa hatten die Dinge gebastelt, gebacken und gekocht. „Der gesamte Gewinn des Abends geht an die Einrichtung“, erklärte Christina Neumann-Stieglitz. Sie ist selbst ehrenamtliche Mitarbeiterin im Hospiz. „Es ist eine tolle Einrichtung. Man kann dort etwas Gutes tun. Ein Hospiz lebt nun einmal von Spenden“, sagte die Ehrenamtlerin. Seit sie dort arbeite, habe sie gelernt, dass es kein reiner Ort der Trauer ist, sondern einer, an dem man sich wohlfühlen kann, an dem auch gelacht wird. Entsprechend groß war die Spendenbereitschaft der Wiblingwerder. Vergangenes Jahr kamen mehr als 400 Euro zusammen, das sollte dieses Mal natürlich getoppt werden.

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