Geselligkeit und der höhere Zweck

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Dr. Christian Schulze, Vorsitzender des Heimat- und Verkehrsvereins, freute sich auch über das Pfannkuchen-Angebot des Waldkindergartens.

Nachrodt-Wiblingwerde – Es ist Geselligkeit. Es ist ein besonderer Tag im Vereinsleben. Aber es „dient auch einem höheren Zweck“, sagt Dr. Christian Schulze, Vorsitzender des Heimat- und Verkehrsvereins, zum Erntedankfest. Es ist nämlich die Zeit zum Innehalten, klassisch Erntedank zu feiern und „nicht in eine schläfrige Selbstverständlichkeit zu fallen.“ 

Christian Schulze, der selbst auf einem Bauernhof groß geworden ist, staunt heute nicht selten über die immer größer werdenden Maschinen in der Landwirtschaft. „Aber es geht nicht um größer, noch größer und am Größten“, so der Vorsitzende. Selbstverständlich ist die Ernte nämlich nicht.

 Und so ist ein Dank für das Gedeihenlassen der geernteten Früchte ein Dank von Herzen. Als die Erntekrone aus der Wiblingwerder Kirche getragen wurde, nieselte es. Doch das Schmuddelwetter, das zu späterer Stunde eher noch nasser wurde, hielt die vielen Gäste und Helfer nicht davon ab, einen schönen Tag an der Heimatstube zu feiern. 

Gut gelaunte Besucher beim Erntedankfest.

Gerade das Erntedankfest ist im Dorfleben am meisten verankert. Unter der Erntekrone in der Deele rückten die Besucher gern zusammen. Zuvor hatten sie sich mit Köstlichkeiten eingedeckt: mit Bratwürstchen oder Reibeplätzchen, mit Schmalz-, Blutwurst- oder Leberwurstschnittchen. „Die besten Wiblingwerder Waffeln“ waren ebenso beliebt wie die Pfannkuchen vom Waldkindergarten. Basteln und Dosenwerfen gab es nebenan in der Schule – angeboten vom evangelischen Kindergarten. Und sonst? Gab es schöne Unterhaltung von den Männergesangsvereinen und natürlich auch Honig von Günter Lieder.

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