Früher Versorgungsengpass bei Würstchen und Waffeln

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Alle Altersgruppen kamen beim Heimat- und Verkehrsverein auf ihre Kosten, und das schöne Herbstwetter lud auch zum Verweilen ein. ▪

NACHRODT-WIBLINGWERDE ▪ Das dass Erntedankfest des Heimat- und Verkehrsvereines (HVV) in Wiblingwerde durchaus als Selbstläufer bezeichnet werden kann, zeigte sich am Sonntag einmal mehr. Die Traditionsveranstaltung an und in der Heimatstube war wieder einmal ausgezeichnet besucht.

Das Publikum setzte sich aus Besuchern aller Altersklassen zusammen und alle kamen auch auf ihre Kosten. Der Speiseplan war wieder einmal umfangreich. Neben den obligatorischen Bratwürstchen waren auch Reibeplätzchen im Angebot. Der Renner in diesem Jahr waren allerdings die frischen Waffeln, die den Verkäufern aus den Händen gerissen wurde. Schon am frühen Nachmittag war abzusehen, dass die zunächst eingeplanten 40 Liter Waffelteig nicht ausreichen würden, um den Bedarf zu decken. Weitere 20 Liter mussten daher noch zubereitet werden, nach uraltem Rezept natürlich. Reinhard Ittershagen bereitet den Teig übrigens in größeren Gefäßen unter Zuhilfenahme einer Bohrmaschine mit eingespanntem Quirl zu. Eine ungewöhnliche, aber äußerst effektive Methode.

Erntedankfest in Wiblingwerde 2012

Am frühen Nachmittag konnte auch schon der Verkauf von rund 350 Würstchen gemeldet werden. Weitere 150 wurden nachgelegt. „Ich hoffe, dass für uns auch ein paar übrig bleiben“, sagte Hermann Boshe-Plois vom Heimat- und Verkehrsverein (HVV). Auch große Mengen an Getränken, mit oder ohne Alkohol, warm oder kalt, fanden bereitwillige Käufer.

Für die musikalische Begleitung sorgte der MGV Wiblingwerde. Nach dessen Vorträgen sparte das Publikum auch nicht mit Applaus. Die Veranstalter konnten sich auch über beste Wetterbedingungen freuen. Hermann Boshe-Plois, 2. Vorsitzender des HVV, war restlos zufrieden: „Bisher hatten wir meistens Glück mit dem Wetter, aber heute ist es einfach ideal“.

So war es nur folgerichtig, dass sich zahlreiche Besucher auf dem Gelände vor der Heimatstube tummelten. Irgendwann, so Boshe-Plois, habe er aufgehört, zu zählen. Aber die Anzahl der Besucher dürfte deutlich im dreistelligen Bereich gelegen haben. Neben Boshe-Plois waren deshalb am Sonntag noch weitere 20 Helferinnen und Helfer im Einsatz. Beim Aufbau am Samstag hatten auch schon 16 fleißige Händepaare angepackt.

Dem Erntedankfest, das erstmalig 1985 begangen wurde, war auch in diesem Jahr wieder ein kleiner Landmarkt angeschlossen. Der Hof Knipps war mit landwirtschaftlichen Produkten vertreten, Günter Lieder aus Altena bot Waren an, die auf der Grundlage von Honig hergestellt wurden und der Waldkindergarten war erneut mit selbst gebastelten Deko-Artikeln vertreten. Der Evangelische Kindergarten war ebenfalls vertreten und sorgte für die Kinderbelustigung in der benachbarten Grundschule. Neben Fadenziehen stand dort auch Basteln auf dem Programm.

Alles in allem gesehen, fiel das Fazit auch in diesem Jahr wieder einmal positiv aus. Jede Menge Arbeit für die Helfer des HVV und jede Menge Spaß und Unterhaltung für die Besucher. Für beide Parteien war daher die Veranstaltung eine runde Sache. Im nächsten Jahr geht‘s weiter. Wahrscheinlich wieder einmal mit großem Erfolg. ▪ Hartwig Bröer

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