L 692: Ab Dienstag wieder freie Fahrt

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Die Fertigstellung der Fahrbahn im Bereich der Schulen und Sportstätten am Holensiepen befindet sich auf der letzten Meile. Heute sollen die Hauptarbeiten abgeschlossen werden – freie Fahrt gibt es aber noch nicht. ▪

NACHRODT-WIBLINGWERDE ▪ „Fünf Monate Bauchschmerzen“ hat Feuerwehr-Chef Michael Kling wegen der großen Straßenbaustelle direkt vor den Toren des Feuerwehrhauses am Holensiepen gehabt. Jetzt geht die kritische Zeit zu Ende - allerdings nicht zum Wunschtermin.

Es galt als „ausgemacht“, dass das zweite Teilstück der durchsanierten und teilweise komplett erneuerten Landstraße zwischen Wiblingwerde und Nachrodt am Samstag für den Verkehr freigeben wird – jetzt aber wird es erst wohl erst am Dienstagnachmittag soweit sein. Das stehe seit Donnerstagvormittag fest, so am Donnerstag Axel Boshamer, Ordnungs-Fachbereichsleiter der Gemeinde. Das Projekt werde damit immer noch sehr nahe am Zeitplan zu Ende gebracht. Im Laufe des heutigen Freitags soll mit dem Aufbringen der letzten Asphaltschichten der eigentliche Straßenbau über die Bühne gebracht werden. Am Samstag sowie am Montag und Dienstag stünden dann aber noch Restarbeiten ins Haus. Auch diese müssten unter Vollsperrung erledigt werden, berichtet Michael Overmeyer, Sprecher beim Landesbetrieb StraßenNRW im Hagen. StraßenNRW ist Bauherr der Maßnahme.

Zu den Angelegenheiten, die noch zu erledigen sind, zählt nach Overmeyers Auskunft zum Beispiel das Anpassen der einzelnen Grundstückszufahrten entlang der fertiggestellten Strecke sowie verschiedene „Nebenarbeiten.“ Wichtig für Auftraggeber und Straßenbauer sind zudem auch abschließende Dickenmessungen. Dabei wird überprüft, ob die einzelnen Schichten des Straßenaufbaus (zum Beispiel Frostschutz, Tragschicht, Binder- oder Deckschicht) die vertraglich vereinbarten Stärken aufweisen. Dabei wird nach Auskunft des StraßenNRW-Sprecher eine so genannte elektromagnetische Schichtdickenmessung vorgenommen. Für diese letzten Schritte muss ein eigens beauftragtes Prüfinstitut anrücken.

Die gefallenen Temperaturen seien dagegen nicht für die leichte Verzögerung verantwortlich. ▪ Von Thomas Keim

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