Engere Kooperation: Kirchen informieren heute, wie es weitergeht

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Pfarrerin Dr. Tabea Esch verlässt Wiblingwerde Ende März 2020, Pfarrer Jürgen Ruck aus Altena fällt krankheitsbedingt länger aus.

Nachrodt-Wiblingwerde – Wie geht's weiter in den evangelischen Gemeinden? Es gibt Pläne für eine engere Kooperation mit Altena. Die Details erfahren Mitglieder am Montag.

Die evangelischen Kirchengemeinden in Altena, Nachrodt und Wiblingwerde wollen künftig enger zusammenarbeiten. Über die Pläne sind die Gläubigen der evangelischen Kirchengemeinde Altena bereits gestern im Rahmen der Gemeindeversammlung informiert worden. Die Gläubigen in Nachrodt-Obstfeld und Wiblingwerde werden am  Montag (18.11.)  über die Zukunft ihrer Gemeinden sowie die anstehende Presbyterwahl 2020 informiert.

Nach dem Weggang von Pfarrerin Merle Vokkert und dem krankheitsbedingten Ausfall von Pfarrer Jürgen Ruck kämpft die evangelische Kirchengemeinde in Altena mit akutem Personalmangel. 

Pfarrerin Dr. Tabea Esch wird die Kirchengemeinde Wiblingwerde ebenfalls Ende März 2020 verlassen. Als sie dies im September bekannt gab, fürchteten viele Gemeindemitglieder bereits in Wiblingwerde eine Zusammenlegung mit den Protestanten in Nachrodt. 

Angst vor Zusammenlegung

„Es entsteht für uns ein bisschen der Eindruck, dass wir hin und her geschubst werden, wie es gerade passt“, sagte Helga Baumann bei der Versammlung im September. Dem widersprach Presbyter Rainer Nowak: „Wir haben immer zu Altena als Region gehört. Wir hatten nur eine pfarramtliche Verbindung zu den Hohenlimburgern.“ 

Wichtig ist es auch Pfarrerin Dr. Tabea Esch in diesem Zusammenhang klarzustellen, dass nicht ihre Entscheidung für eine neue Aufgabe, sondern die strukturellen Veränderungen in den beiden kirchlichen Regionen zu den aktuellen Entwicklungen geführt haben. 

Eine Zusammenlegung ist wohl vorerst nicht geplant. Esch sagte im September: „Wir orientieren uns wieder an der Region. Dazu zählen neben Wiblingwerde Nachrodt, Altena, Dahle und Evingsen.“Wie genau das aussehen könnte, war damals noch offen. „Es ist viel Bewegung derzeit drin. Und immer, wenn etwas im Umbruch ist, wird auch von höherer Stelle geguckt, ob etwas umgestellt werden sollte.“ 

Gespräche haben in der Zwischenzeit stattgefunden, die Ergebnisse werden heute Abend bekannt gegeben. Ebenso informieren die Presbyterien über die anstehenden Wahlen.

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