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Endlich wieder Weihnachtsmarkt in Nachrodt?

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Von: Hildegard Goor-Schotten

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Die Mitglieder des Arbeitskreises wollen nach langer Corona-Zwangspause in diesem Jahr wieder einen Weihnachtsmarkt in Nachrodt-Wiblingwerde auf die Beine stellen.
Die Mitglieder des Arbeitskreises wollen nach langer Corona-Zwangspause in diesem Jahr wieder einen Weihnachtsmarkt in Nachrodt-Wiblingwerde auf die Beine stellen. © Goor-Schotten, Hilde

Ohne Aussteller kommen keine Leute. Wenn die gefunden sind, soll es einen Weihnachtsmarkt in Nachrodt geben - und zwar am ersten Adventswochenende.

Nachrodt-Wiblingwerde – Weihnachtsmarkt – ja oder nein? Diese grundsätzliche Frage, mit der Hans Wehr am Mittwochabend das erste Treffen des organisierenden Arbeitskreises eröffnete, war schnell geklärt. Die 14 Teilnehmer waren sich einig, dass sie nach der Corona-Pause wieder einen Anlauf starten wollen. Wenn es nach ihnen geht, soll es am ersten Adventswochenende (26./27. November) in und um die Sekundarschule am Holensiepen wieder vorweihnachtlich werden. Nun soll das Interesse möglicher Standbetreiber abgefragt werden. „Ohne Aussteller kommen keine Leute. Wir brauchen Leben hier drinnen“, betonte Wehr. Man wisse nicht, wer von den bisherigen Ausstellern noch dabei sei, wer vielleicht neu dazu kommen wolle. „In den vergangenen zwei Jahren hat sich vermutlich einiges verschoben“, befürchtet er.

Handwerkliches und Selbstgemachtes

Um eine sichere Grundlage zu haben, wird Jan Schneider jetzt alle bisherigen Aussteller anfragen, ob sie wieder dabei sind. Daneben können sich auch neue Interessenten melden. Wie in den Vorjahren soll Handwerkliches und Selbstgemachtes von „Privatanbietern“ im Mittelpunkt stehen. Gewerbliche, lokale Aussteller, die ins Programm passen, sollen aber ebenfalls berücksichtigt werden. Rund 25 Stände mit 54 Tischen können im Foyer der Sekundarschule vergeben werden. Vor der Schule sollen vor allem Verpflegungsstände zu finden sein. In der Vergangenheit sei von vielen unter anderem ein „Bonbon-Mann“ vermisst worden, hatte Sebastian Putz von der Gemeindeverwaltung gehört: Jemand, der gebrannte Mandeln, glasierte Äpfel und ähnliche Leckereien verkauft. „Wenn das nicht mit den Angeboten der bisherigen Aussteller konkurriert, ist das kein Problem“, war man sich im Arbeitskreis einig.

Größerer finanzieller Spielraum

Auch für das Rahmenprogramm wurden schon Ideen gesammelt. Stattfinden kann es unter anderem in einem großen Pavillonzelt, das der Arbeitskreis angeschafft hat und das als wettergeschützte Bühne zur Verfügung steht. Musik soll es geben, Aktionen, vielleicht ein kleines Karussell und einen ökumenischen Gottesdienst. Sobald klar ist, dass sich ausreichend Aussteller finden, will der Arbeitskreis in die konkrete Planung einsteigen. Wie Fachbereichsleiter Putz mitteilte, haben die ehrenamtlichen Markt-Organisatoren dabei in diesem Jahr einen etwas größeren finanziellen Spielraum. Zusätzlich zum festen Gemeinde-Zuschuss von 500 Euro kann laut Ratsbeschluss das Geld, das in diesem Jahr aus dem Kulturetat nicht abgerufen wurde, investiert werden. Mit rund 1500 Euro können die Organisatoren rechnen.

Interessenten sollen sich melden

Jetzt kommt es also vor allem auf die Nachrodt-Wiblingwerder an. Finden sich genug Aussteller und können Vereine, Parteien, Einrichtungen und Organisationen ausreichend Helfer mobilisieren, steht dem Weihnachtsmarkt am 26. und 27. November kaum mehr etwas im Weg. Die Entscheidung fällt beim nächsten Treffen des Arbeitskreises am 28. September (18 Uhr, Sekundarschule). Wer sich am Weihnachtsmarkt beteiligen möchte, meldet sich bei Jan Schneider oder Hans Wehr. E-Mail: Hanswehr@icloud.com.

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