Rot sind nicht nur die Sessel

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Feierlich war die Eröffnung des SPD-Parteibüros an der Hagener Straße 81. Bei der anschließenden öffentlichen Fraktionssitzung war Sabine Karisch (vorne, 3.v.l.) Gastrednerin zum Thema Gartenhallenbad.

Nachrodt-Wiblingwerde - SPD-Entchen, SPD-Servietten. Luftballons, Kugelschreiber. Fahnen. Ja sogar SPD-Marmelade gibt es im neuen Parteibüro an der Hagener Straße. „Die schmeckt richtig gut“, sagt Ratsherr Aykut Aggül. Vor einem Jahr wurden die Räume an der Hagener Straße 81 angemietet – nun war offizielle Eröffnung mit kleinem Sektempfang und anschließender Fraktionssitzung, die erstmals öffentlich war.

Einen riesigen Andrang gab es aber nicht. Und doch wurden neue Gesichter entdeckt. Schön ist es geworden, das SPD-Parteibüro – natürlich mit knallroten Sesseln und Fotos von den SPD-Persönlichkeiten Willy Brandt, Gustav Heinemann, Gerd Schröder, Helmut Schmidt und Frank Walter Steinmeier.

Partei- und Fraktionssitzungen, Mitgliederversammlungen und Haushaltsplanberatungen wollen die Sozialdemokraten nun in ihren eigenen Räumen abhalten. „Ziel ist es auch, einmal im Monat eine Sprechstunde anzubieten“, so Gerd Schröder, Fraktionsvorsitzender der SPD. Auch mit der roten „Ansprechbar“ möchte man unterwegs sein, um mehr Präsenz in der Gemeinde zu zeigen, und zu hören, wo der Schuh drückt. Dass er aktuell an vielen Stellen drückt, wurde schnell klar.

Dass das Gerüst am Amtshaus immer noch steht, sich aber nichts tut, sorgte sogleich für Gesprächsstoff. Und auch das Thema Gartenhallenbad wurde sehr intensiv beraten. Sabine Karisch war als Gastrednerin bei der SPD und nahm kein Blatt vor den Mund, als sie besonders von den Anfangsschwierigkeiten sprach, die der Förderverein Gartenhallenbad zu bewältigen hatte. „Jeder einzelner Tag, an dem Senioren zum Schwimmen gehen können, und Kinder das Schwimmen erlernen können, ist wichtig“, so Sabine Karisch, die mit ihren Mitstreitern augenscheinlich an vielen „Fronten“ für die Zukunft des Bades kämpft. Eine Erfolgsgeschichte mit Hindernissen.

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