Steiles Gelände: Feuer mitten im Wald

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Schweißtreibend war die Arbeit für die Feuerwehrmänner mitten im Wald.

Nachrodt-Wiblingwerde -  Das große Rätselraten: Wie konnte der Brand entstehen, der am Montagabend ab 18.19 Uhr die Feuerwehr in Atem hielt? Ein Wanderer hatte von der B 236 aufsteigenden Rauch gesehen und die Feuerwehr gerufen, die sodann das Gebiet am Drögenpütt – Waldgebiet zwischen Hochstraße, evangelischem Friedhof und dem Sportplatz – durchforstete.

Zunächst war es schwierig, die genaue Position des Feuers zu bestimmen. Einheiten erkundeten zeitgleich das Gebiet von mehreren Seiten und grenzten den Brandort so ein. Mitten im steilen Wald, ein ganzes Stück abseits von Waldwegen, brannten etwa 50 Quadratmeter Unterholz.

Um die Löscharbeiten durchführen zu können, mussten zunächst etwa 250 Meter Schlauchleitung vom Hydranten an der Hochstraße durch das steile Gebiet zum Einsatzort verlegt werden. Glutnester im Erdreich sorgten für schweißtreibende Nachlöscharbeiten, da sie zum Teil mit der Waldbrandaxt erst freigelegt werden mussten, bevor sie abgelöscht werden konnten.

Aufgrund der nahenden Dunkelheit mussten die Arbeiten schnell und effektiv erledigt werden. Noch während des Rückbaus der Wasserversorgung wurde es so schnell dunkel, dass nur noch mit einem mobilen Scheinwerfer und Taschenlampen das Bewegen im Wald möglich war. 25 Einsatzkräfte waren mit fünf Fahrzeugen etwa eineinhalb Stunden im Einsatz.

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