Eine Gemeinde, ein Weihnachtsmarkt

In der Hauptschule herrschte aufgrund des Besucherandrangs zeitweise eine gemütliche Enge.

NACHRODT-WIBLINGWERDE ▪ Eine Gemeinde, ein Weihnachtsmarkt. Was auf den ersten Blick völlig logisch erscheint, ist in Nachrodt-Wiblingwerde ein Novum. Am Wochenende pilgerten erstmalig Nachrodter und Wiblingwerder auf den gleichen Weihnachtsmarkt. - Von Lydia Machelett

Nachdem in den vergangenen Jahren beide Ortsteile ihren eigenen kleinen Markt hatten, gab es nun einen gemeinsamen in und um die Albert-Schweitzer-Hauptschule. Die Premiere war ein voller Erfolg.

„Mit solche Besuchermengen hätten wir nicht gerechnet. Das sind mindestens doppelt so viele wie ursprünglich erwaretet“, freute sich Mitorganisator Hans-Peter Clever. Das Konzept der Verantwortlichens schien aufgegangenen zu sein. Ein attraktives Angebot lockte zahlreiche Besucher auf das Schulgelände. Jede Menge Gebasteltes, Geschnitztes, Gestricktes und Gebackenes gab es zu bewundern und natürlich zu kaufen. Die kleinen Buden auf dem Schulhof sorgten für ein gemütliches Adventsgefühl. Im Foyer der Schule herrschte den ganzen Tag Gedränge und Gewühle. Hunderte Besucher flanierten durch die schmalen Gänge, denn das Angebot war groß. Von gestrickten Socken über Keramit-, Holz und Pappbasteleien bis hin zum Hunde- und Pferdefutter gab es jede Menge zu entdecken. Draußen gab es vor allem Verpflegung für hungrige und durstige Besucher. Besonders die türkischen Spezialitäten erfreuten sich größter Beliebtheit. Ein solch einheitliches Bild hat die Gemeinde in der Vergangenheit zu Weihnachten nicht geschafft. Alle waren sie dabei: Einzelhändler, Privatleute, Vereine, Kindergärten und Parteien.

„Wir haben uns natürlich auch viel für die Kinder einfallen lassen“, erklärte Clever das Erfolgskonzept. So wurde beispielsweise ein kleines Karussell aufgebaut und zur Stärkung gab es Popcorn und Zuckerwatte gratis. Absoluter Höhepunkt war jedoch der Feuerschlucker, der Alt und Jung mit seiner Darbietung begeisterte.

Auch das befürchtete Parkchaos blieb, zumindest am Samstag, weitestgehend aus. Die aufgestellten Halteverbotsschilder zeigten ihre Wirkung.

Dennoch gilt es im kommenden Jahr einiges zu verbessern: „Die Beleuchtung ist beispielsweise noch ein wenig problematisch, auch die Stromversorgung wurde ab und zu unterbrochen. Aber das sind alles Kleinigkeiten“, zieht Clever sein Fazit. Aber eines ist sicher: Besuchermangel gab es nicht, und eine Neuauflage ist in Planung.

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