Einbrecher machen schon wieder Beute in Nachrodt

(Symbolfoto)

Nachrodt-Wiblingwerde - Nach den Wohnungseinbrüchen am Montag und Dienstag an der Goethestraße und an der Von-Bodelschwingh-Straße haben jetzt erneut Einbrecher zugeschlagen – diesmal an der Wiblingwerder Straße.

Wie die Polizei mitteilte, schlugen die Einbrecher am Donnerstag in der Zeit von 15 bis 17 Uhr das Küchenfenster eines Hauses an der Wiblingwerder Straße ein und verschafften sich dadurch Zutritt in das Haus. Hier durchsuchten die Einbrecher mehrere Schränke sowie diverse Behältnisse und entwendeten Schmuck. Sie hinterließen einen Sachschaden von 1500 Euro.

Hinweise zu den Einbrechern und/oder verdächtigen Fahrzeugen im Bereich der Wiblingwerder Straße nimmt die Polizei in Altena (Tel. 0 23 52/9 19 90) entgegen.

„Effektiver Schutz fängt bei einfachen Verhaltensregeln an“, sagt Dr. Helmut Rieche von der Initiative „Nicht bei mir”, einem Zusammenschluss von den Verbänden der Sicherheitswirtschaft und der Polizei. „Angekippte Fenster und Terrassentüren sind nahezu eine Einladung für Diebe und sollten deshalb geschlossen werden“, rät Rieche. Auch bei der Wohnungstür gilt: nicht nur ins Schloss fallen lassen, sondern zusätzlich absperren. Bei längerer Abwesenheit, im Urlaub oder im Falle eines Krankenhausaufenthaltes empfehlen die Experten zunächst über Zeitschaltuhren stundenweise Räume zu erleuchten und so Anwesenheit vorzutäuschen. Alle Gegenstände, die als Einstiegshilfe oder Einbruchswerkzeug dienen könnten, sollten aus dem Garten oder Hof weggeräumt und sicher verwahrt werden.

„Jedoch sollte man nicht ausschließlich auf die Verhaltensmaßnahmen setzen und hoffen, damit eine ausreichende Vorsorge getroffen zu haben“, betont Rieche. Den wirkungsvollsten Schutz fürs Zuhause bietet die richtige Sicherheitstechnik. Einbruchhemmende Türen und Fenster halten durch ihre hohe Widerstandkraft den Einbrecher vom Eindringen ab. Elektronische Sicherheitslösungen geben im Falle eines Einbruchversuchs Alarm und nehmen dem Einbrecher damit die Zeit. Der Alarm schreckt den Täter auf, erzeugt Verunsicherung und setzt ihn unter Druck. Aus Angst entdeckt zu werden, wird der Einbrecher die Tat voraussichtlich abbrechen. - Volker Griese

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